Wirtschaft in Sorge wegen eskalierender Gewalt

Heinz Lison, Sprecher der regionalen Wirtschaft, fordert einschneidende Maßnahmen von der Politik

„Die Kämpfe der Rockerbanden in und um Duisburg sind eine ernsthafte Bedrohung und versetzen viele Bürger in Angst und Schrecken. Sie schaden mittlerweile auch dem Standort Duisburg und den Unternehmen“, erklärt Heinz Lison, Sprecher der regionalen Wirtschaft der heimischen Unternehmerverbandsgruppe. Lison fordert einschneidende Maßnahmen, um Sicherheit und Ordnung wieder herzustellen. Ein solches Ausmaß an Kriminalität und Gewalt dürfe auf keinen Fall zum Dauerzustand werden. „Duisburg steht jetzt schon wieder in den negativen Schlagzeilen. In der nationalen Berichterstattung gewinnt man den Eindruck, als ob Duisburg das Zentrum der Kriminalität in Deutschland ist“, so Lison. Dies sei vollkommen inakzeptabel.

Der Standort Duisburg leide massiv unter solchen permanenten Negativschlagzeilen. „Wie sollen wir um Investitionen und Fachkräfte werben, wenn hier solche Verhältnisse herrschen?“, fragt Lison. Der Staat sei nicht machtlos. Dies habe auch Innenminister Jäger jüngst deutlich gemacht. Nun müssten den Worten unmittelbar Taten folgen. „Wir fordern die gesamte politische Führung – vor allem die Landesregierung und die Stadtspitze – auf, umgehend für die Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit zu sorgen. In Duisburg darf es keine rechtsfreien Räume geben. Die Polizei muss jede denkbare Unterstützung bekommen. Dabei steht die heimische Wirtschaft hundertprozentig an der Seite der Polizisten, die einer erheblichen Gefahr ausgesetzt sind“, erklärt Lison abschließend.

Heinz Lison, Sprecher der regionalen Wirtschaft (Foto: Unternehmerverband)

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