„Wirtschaft für Duisburg“ will Schlagkraft erhöhen

Mitglieder entwickelten ihr Arbeitsprogramm / Neue Projekte rund um Flächen, Mobilität und Innenstadt

Wie kann der Standort für ansiedlungswillige Unternehmen attraktiver werden? Und wie kann Duisburg Menschen und damit potenzielle Arbeitskräfte begeistern und anziehen? Für den Mitmachverein „Wirtschaft für Duisburg“ stehen Antworten und Ideen zu diesen beiden Kernfragen im Mittelpunkt seiner Arbeit. Wie genau die Mitglieder des Vereins das erreichen wollen, erarbeiteten 35 Unternehmer und Führungskräfte am Dienstag bei einem Workshop bei der Kindernothilfe. „Wir wollen keine Projekte vorschreiben, sondern sie gemeinsam mit den Mitgliedern festlegen und dann auch bearbeiten. Das Mitmachen verstehen wir alle wörtlich: Wir wollen gemeinsam etwas bewegen“, sagt Alexander Kranki, Vorsitzender des Vereins.

Bei vier Themen wird das Engagement in diesem Jahr fortgeführt: Campus Wedau, Smart City, das Image des Standortes und mittelstandsfreundliche Verwaltung. Hierbei sind Vorstand und einzelne engagierte Mitglieder in engem Kontakt mit der Stadt und anderen Partnern. „Beispielsweise hat sich ein kleiner ‚Wirtschaftsrat‘ gebildet, der mit seiner Expertise rund um die Digitalisierung auch auf Verwaltungsabläufe schaut. Dieses Thema wollen wir verstärkt angehen“, erläutert Kranki. Der Digital-Unternehmer baut derzeit zwischen Altstadt und Innenhafen eine neue Firmenzentrale und berichtete, dass er die 3D-Baupläne stapelweise ausdrucken musste, um sie im Bauamt postwendend wieder einscannen zu lassen. „Die Wirtschaft wünscht sich effektivere Wege, um schneller und günstiger bei sich ständig wiederholenden Verwaltungsvorgängen zu agieren.“

Drei neue Felder, in denen sich „Wirtschaft für Duisburg“ jetzt engagieren will, sind Flächen, Mobilität und Innenstadt. „Gleich mehrere Mitglieder brachten diese Themen und auch schon Ideen ein“, berichtet Kranki. Dazu passen die etablierten Veranstaltungsformate des Vereins: Bei „Let`s immotalk“ geht es um Immobilien und Stadtentwicklung, beim nächsten „Mercator-Treff“ beispielsweise um den Duisburger Norden.

„Für noch mehr Schlagkraft brauchen wir mehr Mitglieder“, war der Appell von Vorstandsmitglied Frank Wittig. Der Geschäftsführer der Wittig GmbH Schiffsausrüstung – Industriebedarf hat ebenfalls gerade neu in Duisburg gebaut und will weitere hiesige Unternehmer bewegen, sich zu dieser Stadt zu bekennen. „Derzeit hat der Verein 44 Mitglieder, weitere müssen hinzukommen, um für den Wirtschaftsstandort und die Stadt noch mehr erreichen zu können“. Für weitere Infos stehen neben Kranki und Wittig auch Vorstandsmitglied Jutta Stolle, Direktorin Zentralabtlg. Gesellschafter bei der Franz Haniel & Cie. GmbH, zur Verfügung.

Interessierte Unternehmen können sich bei Pressesprecherin Jennifer Middelkamp melden, middelkamp(at)unternehmerverband(dot)org, Tel.: 0203 99367-223. Alle Infos auch unter www.wirtschaft-fuer-duisburg.de

Workshop von „Wirtschaft für Duisburg“ bei der Kindernothilfe: Finanzvorstand Jürgen Borchardt (2. v. r.) empfing nicht nur den Vorstand (von rechts) Alexander Kranki, Jutta Stolle und Frank Wittig sowie Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schmitz und Pressesprecherin Jennifer Middelkamp, sondern auch weitere 35 engagierte Vereinsmitglieder. (Foto: Kindernothilfe)

Ansprechpartner

Christian Kleff

Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

Telefon: 0203 99367-225

E-Mail:kleff(at)unternehmerverband(dot)org

Jennifer Middelkamp

Pressesprecherin

Telefon: 0203 99367-223

E-Mail:middelkamp(at)unternehmerverband(dot)org

Geraldine Klan

Referentin

Telefon: 0203 99367-224

E-Mail:klan(at)unternehmerverband(dot)org