UVG: Lob für Konjunkturpaket, aber keine Wunder zu erwarten

Viele Unternehmen planen Kurzarbeit, um Arbeitsplätze zu retten

Lobend und zurückhaltend zugleich hat sich die UVG UnternehmerverbandsGruppe zum neuen Konjunkturpaket der Bundesregierung geäußert. Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schmitz: „Wenn die Bürger auch vielleicht enttäuscht sind über relativ geringe Steuer- und Abgabenentlastungen – der Schwerpunkt liegt richtigerweise auf den Investitionen in die Infrastruktur und die Bildung.“ Die Senkung der Sozialbeiträge unter die 40-Prozent-Marke sei ein positives Signal, weil den Arbeitnehmern mehr Netto vom Brutto bleibt.

Man dürfe, so Schmitz, von dem 50-Milliarden-Euro-Programm keine Wunder erwarten. Insbesondere würde damit der Exportwirtschaft nicht aus der branchenübergreifenden Krise geholfen. Mit dem zusätzlichen 100-Milliarden-„Schutzschirm“ für Unternehmen könnte aber die angespannte Kreditversorgung vor allem des Mittelstandes verbessert werden.

Wie Schmitz weiter ausführt, wird die UVG ihren Mitgliedsunternehmen mit einer Reihe von Veranstaltungen unter dem Motto „Chancen in der Krise“ Hilfestellungen zur aktiven Krisenbewältigung in der Realwirtschaft geben. Die Betriebe würden alles daransetzen, Entlassungen ihres Fachpersonals zu vermeiden. Man wolle nicht nur einen Erfahrungsaustausch innerhalb der Unternehmerschaft anregen, sondern auch Denkanstöße für antizyklisches Handeln geben.

Die UVG geht allerdings davon aus, dass 2009 unter ihren 700 Mitgliedsunternehmen viele Sanierungs-, Ergänzungs- oder Konsolidierungs-Tarifverträge verhandelt werden müssen. Nur so werde es möglich sein, gefährdete Unternehmen und Arbeitsplätze zu retten. Schon jetzt hätten zahlreiche Betriebe Kurzarbeit angemeldet. Eine erste Informationsveranstaltung der UVG zu diesem Thema war so überlaufen, dass nun am 16. Februar von 14:00 bis 16:30 Uhr im Duisburger Haus der Unternehmer ein weiterer Termin unter diesem Titel angeboten wird. Anmeldungen nimmt Anna Hermanns per E-Mail an hermanns@uvgruppe.de entgegen. Für UVG-Mitglieder ist die Veranstaltung kostenlos.

Ansprechpartner

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Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

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