Unternehmerverband sieht Kurzarbeit als Brücke über Corona-Krise

Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis Ende Dezember 2021 sichert Beschäftigung / Aber: Arbeit nicht dauerhaft verteuern

Der Unternehmerverband begrüßt den Koalitionsbeschluss zur Verlängerung der bestehenden Regelungen zur Kurzarbeit. „Das bedeutet Klarheit und kann Unternehmen dabei helfen, ihre Mitarbeiter auch in dieser schwierigen Zeit an Bord zu halten“, sagt Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schmitz. Nach seinen Worten stünden viele Unternehmen unmittelbar vor der Entscheidung, ob sie aufgrund des Corona-bedingten Geschäftseinbruchs Personal reduzieren müssen: „Jetzt haben sie Planungssicherheit, dass die erleichterte Kurzarbeit auch noch 2021 als Brücke über die Corona-Krise hinweg tragen kann.“

Neben der Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes und des erleichterten Zugangs zur Kurzarbeit werden die Unternehmen insbesondere durch die volle Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bis Mitte 2021 entlastet, so Schmitz: „Dass es danach die volle Erstattung nur gibt, wenn die Beschäftigten weitergebildet werden, geht grundsätzlich in Ordnung. Sollte aber eine zweite schwere Infektionswelle im Winter die Krise noch einmal richtig verschärfen, dann ergibt ein solcher Qualifizierungszwang keinen Sinn.“ Positiv bewertet die Arbeitgeberorganisation, die viele Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie vertritt, auch, dass Kurzarbeit in der Zeitarbeit ebenfalls bis Ende 2021 verlängert wurde und dass die Bundesregierung die Mehrkosten für diese Maßnahmen über einen Steuerzuschuss an die Bundesagentur für Arbeit tragen will.

„Bei allem, was aktuell wünschenswert ist, müssen wir auch die finanziellen Folgen im Blick behalten. Wenn die Maßnahmen, mit denen die Corona-Folgen eingedämmt werden, langfristig die Beiträge erhöhen und damit Arbeit in Deutschland verteuern würden, wäre das der falsche Weg“, mahnte der Hauptgeschäftsführer abschließend.

Positiv bewertet der Unternehmerverband, der viele Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie vertritt, auch, dass Kurzarbeit in der Zeitarbeit ebenfalls bis Ende 2021 verlängert wurde und dass die Bundesregierung die Mehrkosten für diese Maßnahmen über einen Steuerzuschuss an die Bundesagentur für Arbeit tragen will. (Foto: istock)

Ansprechpartner

Christian Kleff

Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

Telefon: 0203 99367-225

E-Mail:kleff(at)unternehmerverband(dot)org

Jennifer Middelkamp

Regionalgeschäftsführung Kreise Borken / Kleve und Pressesprecherin

Telefon: 0203 99367-223

E-Mail:middelkamp(at)unternehmerverband(dot)org

Geraldine Klan

Referentin

Telefon: 0203 99367-224

E-Mail:klan(at)unternehmerverband(dot)org

Sonja Kochem

Mitarbeiterin Marketing und Kommunikation

Telefon: 0203 99367-205

E-Mail:kochem(at)unternehmerverband(dot)org