Unternehmerverband befragt OB-Kandidaten: Klare Antworten statt leerer Versprechen

Fünf Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters stehen in Oberhausen zur Wahl. Vier mal 13 Antworten – die Partei „Die Linke“ hat keine Antwort gegeben – haben nun die Unternehmerverbände Ruhr-Niederrhein von den Bewerbern erhalten. „Die Wirtschaft in Oberhausen will sich nicht auf Wahlplakate und -versprechen verlassen. Vielmehr brennen uns Unternehmern Fragen auf den Nägeln, auf die wir konkrete Antworten erwarten“, erläuterte Michael J. Walter, seines Zeichens Oberhausener Unternehmer und Vorsitzender der UVG UnternehmerverbandsGruppe. Der Geschäftsführende Gesellschafter der Gutehoffnungshütte Radsatz GmbH stellte kurz vor der Kommunalwahl am 30. August die Antworten der OB-Kandidaten der Öffentlichkeit vor.

In ihrem Katalog fragten die Unternehmerverbände die Themenblöcke Haushalt, Wirtschaftspolitik, Bildung und Standort ab. „Weil Politik und Wirtschaft gemeinsam die Verantwortung dafür tragen, dass Arbeitsplätze hier in der Region gesichert und geschaffen werden, sind eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung ebenso wie gute Rahmen- und Standortbedingungen nötig“, so Walter. Deshalb sei es für die Unternehmer auch so wichtig, welche Konzepte, Schwerpunkte und Prioritäten die Bürgermeister-Kandidaten setzen – „schließlich müssen wir damit die nächsten fünf Jahre leben“. Zudem bewegt die Wirtschaft derzeit nicht nur die Krise und deren immer noch nicht in Gänze abzusehenden Folgen stark, sondern – insbesondere in den unsicheren Zeiten eines Nothaushaltes – auch die Zukunft der Stadt Oberhausen. Deshalb komme, so Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes, auf die künftige Bürgermeisterin oder den Bürgermeister eine Fülle von schwierigen Aufgaben zu. „Priorität muss sein, den Wirtschaftsstandort zu erhalten und zu fördern, Arbeitsplätze zu schaffen und die Gewerbegebiete weiterzuentwickeln“, sagte Schmitz.

Für drei zentrale Themenbereiche stellte der Unternehmerverband konkrete Forderungen an den künftigen Oberbürgermeister auf. „Damit wollen wir den politischen Dialog verstetigen und nicht nur über Ziele reden, sondern sie auch erreichen“, machte Michael J. Walter deutlich. Die Forderungen lauten für Haushalt und Hebesätze „Steuern und Abgaben begrenzen!“, für die städtische Aufgabenerfüllung in Privatform „Städtische Betriebe nicht generell privatisieren – wenn erforderlich aber im Sinne des freien Wettbewerbs zu gleichen Bedingungen für Alle!“ und für die Bereiche Bildung und Arbeitsmarkt „Ausbildungsreife durch optimale Schulbildung sowie Fachkräfte durch wachstumsfördernde Impulse sichern!“

Die UVG UnternehmerverbandsGruppe steht in Oberhausen für 50 namhafte Unternehmen mit fast 10.000 Beschäftigten. Der Arbeitgeberverband ist sozialpolitischer Interessenvertreter und berät und vertritt seine Mitglieder. Ansprechpartnerin ist Heike Zeitel in der Regionalgeschäftsführung Oberhausen, Tel. 0203 99367-122, E-Mail: zeitel@uvgruppe.de. Die vollständigen Antwort-Kataloge finden Sie hier:

Antwortkatalog SPD
Antwortkatalog Bündnis 90/Die Grünen
Antwortkatalog CDU
Antwortkatalog FDP

Michael J. Walter, Heike Zeitel und Wolfgang Schmitz (v. l.) präsentierten heute die „Wahlprüfsteine der Wirtschaft“, bei denen die Unternehmerverbände Ruhr-Niederrhein die Oberhausener Oberbürgermeister-Kandidaten befragt haben.

Ansprechpartner

Christian Kleff

Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

Telefon: 0203 99367-225

E-Mail:kleff(at)unternehmerverband(dot)org

Jennifer Middelkamp

Regionalgeschäftsführung Kreise Borken / Kleve und Pressesprecherin

Telefon: 0203 99367-223

E-Mail:middelkamp(at)unternehmerverband(dot)org

Geraldine Klan

Referentin

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E-Mail:klan(at)unternehmerverband(dot)org

Sonja Kochem

Mitarbeiterin Marketing und Kommunikation

Telefon: 0203 99367-205

E-Mail:kochem(at)unternehmerverband(dot)org