Unternehmer warnen: Forschungsaufträge der Wirtschaft nicht behindern

Die Unternehmerverbandsgruppe mit Sitz in Duisburg warnt Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin Svenja Schulze vor einer Überregulierung bei den Forschungsaufträgen der Wirtschaft an den Hochschulen. Martin Jonetzko, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberorganisation, die 700 Unternehmen vertritt: „Die Investitionen der Wirtschaft in die Hochschulen sichern wesentlich die innovative Kraft unseres Bundeslandes.“

Die Ministerin hatte in den vergangenen Tagen zu erkennen gegeben, dass sie Forschungsaufträge der Industrie an Unis, Fachhochschulen und Institute reglementieren will. Außerdem plant sie, die Zuwendungen aus Landesmitteln an die leistungsstarken Hochschulen zu kürzen und das Geld dafür jenen zukommen zu lassen, die beispielsweise mehr Studenten aus bildungsfernen Schichten aufnehmen.

Jonetzko: „Bisher ist noch nicht einmal klar, wie der Wegfall der Studiengebühren von den Universitäten verkraftet werden soll – immerhin wurden bisher davon Tausende neuer Lehrkräfte eingestellt und bezahlt.“ Wenn nun auch noch die Wirtschaft abgeschreckt werde, Forschungsprojekte zu finanzieren, könne das „zu einem wissenschaftlichen Kahlschlag führen“. Ebenso falsch sei es, den „bundes- und weltweit erfolgreichen Wettbewerb zwischen den Hochschulen ausgerechnet im Hochtechnologieland NRW durch staatliche Umverteilung zu sabotieren“.

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