Tarifrunde 2022 der Metall- und Elektroindustrie NRW

Metallarbeitgeber in der Region Ruhr-Niederrhein: „Lage ist zu ernst für eine Eskalation“ // Angekündigte Warnstreiks „nicht nachvollziehbar“ // Große Verantwortung für Zukunftsfähigkeit des M+E-Standorts

Die Metallarbeitgeber in der Region Ruhr-Niederrhein haben die Ankündigung der IG Metall auf das von METALL NRW vorgelegte Angebot mit Warnstreiks zu reagieren, als „unverständlich“ zurückgewiesen. „Die IG Metall belastet die Verhandlungen mit einer unnötigen Eskalation. Dabei brauchen die Unternehmen und die Beschäftigten angesichts der angespannten welt- und wirtschaftspolitischen Lage mehr denn je möglichst schnell Planungssicherheit“, sagte Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes Metall Ruhr-Niederrhein und Mitglied der Tarifkommission im Anschluss an die Verhandlungen in Neuss. Die Metallarbeitgeber hätten der Gewerkschaft ein faires Angebot gemacht, auf dessen Grundlage nun zügig eine Lösung der Tarifrunde 2022 herbeigeführt werden könne, sagte Schmitz. Er erwarte daher, dass sich die IG Metall in den Verhandlungen konstruktiv zeige.


Warnstreiks seien in der aktuellen Situation nicht nachvollziehbar, ignorierten den Ernst der Lage und verzögerten die Lösungsfindung. „Die Beschäftigten wissen selbst um die wirtschaftlich angespannte Situation in ihren Betrieben“, erklärte Schmitz. Es müsse nun darum gehen, gemeinsam als Tarifpartner eine Lösung zu finden, die Beschäftigung sichere und Betrieben die Bewältigung der Herausforderungen durch Energieknappheit, angespannten Lieferketten und der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nicht noch zusätzlich erschwere. „Die Tarifpolitik hat eine große Verantwortung für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die Zukunftsfähigkeit des M+E-Standorts in der Region Ruhr-Niederrhein.“

Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes (Foto: Unternehmerverband)

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