Sondersteuer auf Managergehälter ist ein Angriff auf die Marktwirtschaft

Angemessene Entgeltstrukturen sind allein Aufgabe der Unternehmen

Als einen „weiteren Versuch der SPD und der Gewerkschaften, die soziale Marktwirtschaft anzugreifen“ hat der Hauptgeschäftsführer der UnternehmerverbandsGruppe UVG die Pläne für eine Sondersteuer auf Managergehälter bezeichnet. 

Zwar zeige vor allem der Mittelstand wenig Verständnis für exorbitante Managergehälter und –abfindungen, dies sei aber dennoch kein Grund, nach der Einführung von Mindestlöhnen und dem damit verbundenen Schlag gegen die verfassungsrechtlich garantierte Sozialpartnerschaft erneut in die Handlungsfreiheit von Unternehmen einzugreifen. Es sei allein Aufgabe der Wirtschaft, für angemessene Gehaltsstrukturen im Management zu sorgen – und dies geschehe in der Regel auch. 

So seien in den vergangenen Jahren im Mittelstand die Entgelte der Führungskräfte nur im Gleichklang mit der allgemeinen Lohn- und Gehaltsentwicklung gestiegen. Und selbst bei Großkonzernen liege der Zuwachs in Schnitt nicht wesentlich darüber. Schmitz folgert daraus: „Politiker, die sich selbst eine Diätenerhöhung von 9,4 Prozent bewilligt haben, sollten sich aus der Diskussion um Top-Gehälter in Wirtschaft tunlichst heraushalten“. 

Das Votum der Gewerkschaften für die SPD-Pläne zur Begrenzung der Managerbezüge und zur Kürzung der Absetzungfähigkeit als Betriebsausgaben nennt Schmitz „verlogen“. „Seit über 30 Jahren sitzen die Gewerkschaften in den Aufsichtsräten großer Unternehmen und haben die Entwicklung der Management-Gehälter mitgetragen“. Der Staat habe in der Festlegung von Gehältern, sei es für Arbeitnehmer oder Manager, grundsätzlich nichts zu suchen: „Genau so könnte die Regierung die Einkünfte von Bundeligaprofis oder Showstars begrenzen wollen“. 

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