Schüler der Heinrich-Heine-Gesamtschule durften Campus- und Betriebsluft schnuppern

Schulterschluss von Schule, Universität und Wirtschaft, um Schülern Hilfestellung für die Studien- und Berufswahl zu geben

Exemplarische Einblicke in den akademischen Alltag und in die daran anschließende berufliche Praxis erhielten Oberstufenschüler und -schülerinnen der Heinrich-Heine-Gesamtschule in Duisburg im Rahmen des Dualen Orientierungspraktikums. Das Praktikum unterstützte die Jugendlichen dabei, sich  auf Basis ihrer konkreten Studienwünsche konkrete Einblicke in die entsprechende Studien- und Berufswelt zu verschaffen. Organisiert wurde dies vom Unternehmerverband im Rahmen der „Vertieften Berufsorientierung“, die von der Agentur für Arbeit Duisburg unterstützt wird.

„Die Schüler konnten durch die Teilnahme an diesem Modul ihre Potenziale besser erkennen und wurden ermutigt, sich mit ihren Studienwünschen auseinanderzusetzen“, erklärte Dagmar Raberg, Referentin beim Unternehmerverband. Das Duale Orientierungspraktikum besteht aus einer Woche an der Universität in einem bestimmten Studienfach und aus einer betriebspraktischen Woche, in der der Schüler den Beruf kennen lernt, der mit dem Studienfach ausgeübt werden kann. Während der Woche an einer Hochschule lernten die Schüler z.B. den Studiengang Wirtschaftswissenschaften und die verschiedenen Aspekte eines Hochschulstudiums kennen. Dazu gehörte auch eine individuelle Beratung durch die Zentrale Studienberatung der entsprechenden Hochschule. Zur Auswahl standen die Studienrichtungen Ingenieurswissenschaften (Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau), Medizin, Wirtschaftswissenschaften, Mathematik und Lehramt. Anschließend verbrachten die Jugendlichen eine Woche bei einem Unternehmen in einem passenden akademisch geprägten Tätigkeitsbereich. Mit von der Partie waren die Firmen Befesa Zinc GmbH, Commerzbank, Espera Werke GmbH, Johanniter-Krankenhaus Rheinhausen GmbH, Jürgen Ladda, Mercer Deutschland GmbH Mülheim, PKF Fasselt Schlage, die Firma Lehnkering sowie das Fachsanitätszentrum Köln/Wahn der Bundeswehr. In diesen Unternehmen konnten die Schüler beispielsweise Ingenieuren über die Schulter schauen.

Warum solche Projekte so wichtig sind, machte auch Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg, deutlich: „Die immer noch zu hohe Anzahl von Studienabbrechern, vor allem in den naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen, können wir uns aufgrund der immer geringer werdenden Zahl an Schulabgängern nicht mehr leisten. Die Vertiefte Berufsorientierung ist hierfür ein geeignetes Mittel, um die Schüler bei der schwierigen Berufs- und Studienwahl zielgerichtet zu unterstützten.“

Bei der gestrigen Abschlussveranstaltung fand ein umfassender und intensiver Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Unternehmen und den Hochschulen statt. „Der hier vollzogene Schulterschluss zwischen Schule, Universität und Wirtschaft ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Alle Beteiligten haben erkannt, wie dringend eine frühzeitige Studien- und Berufsvorbereitung für den deutschen Arbeitsmarkt notwendig ist“, fasste Elisabeth Schulte, Mitglied der Geschäftsführung des Unternehmerverbandes und verantwortlich für die Schulprojekte, die Ergebnisse zusammen.

Durch seine rund 700 Mitgliedsunternehmen hat der Unternehmerverband beste Kontakte zu Personalleitern und Ausbildern. „Wir bereiten die Schüler systematisch auf das Berufsleben vor. Dadurch leistet wir auch einen entscheidenden Beitrag zur Fachkräftesicherung“, so Raberg. An insgesamt 20 Schulen in Duisburg werden mit Unterstützung der Agentur für Arbeit solche wirtschaftsbezogenen Schulprojekte durchgeführt. Weitere Informationen unter www.arbeitsagentur.de und bei Dagmar Raberg, Tel: 0203 99367-239, E-Mail: raberg(at)haus-der-unternehmer(dot)de

Stolz präsentieren die Oberstufenschüler der Heinrich-Heine-Gesamtschule ihre Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme am Dualen Orientierungspraktikum. Vertreter der Schule waren Schulleiter Horst Beyer (im Bild rechts) und StuBO-Koordinatorin Barbara Hoffmann (zweite von rechts), vom Unternehmerverband Elisabeth Schulte (im Bild links) und Dagmar Raberg (zweite von Links) sowie Denise Schulz (vierte von links) und Judith Bottermann (fünfte von links) vom Akademischen Beratungs-Zentrum der Universität Duisburg-Essen

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