MINT-Lücke auf Höchststand

Unternehmerverband: Bei digitaler Ausstattung der Schulen und Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte nachbessern

Den Unternehmen fehlen bundesweit 337.900 Arbeitskräfte im so genannten MINT-Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Damit erreicht die Lücke einen neuen Oktober-Rekordwert und hat sich innerhalb von drei Jahren verdoppelt. Dies geht aus dem aktuellen MINT-Report hervor, der zweimal jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt wird.

„Die Fachkräftefrage ist längst das wichtigste Zukunftsthema in den Betrieben der Region“, so Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. Gerade technischer Nachwuchs werde händeringend gesucht. Es gehe um die MINT-Fächer, die eng mit den digitalen Herausforderungen verknüpft seien. Deswegen fordert Schmitz: „Der DigitalPakt Schule muss zügig umgesetzt werden und darf jetzt nicht mehr scheitern.“

Aus dem DigitalPakt geht hervor, dass der Bund über fünf Jahre fünf Milliarden Euro für die geplante Digitalisierung der Schulen in Deutschland zur Verfügung stellen wird. „So können die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden, um die jungen Menschen auf die Arbeitswelt 4.0 vorzubereiten“, meint Schmitz. Den Worten müssten nun auch zügig Taten folgen. „Neben einer besseren digitalen Ausstattung der Schulen muss auch die digitale Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte gestärkt werden. Dafür muss man die Lehrerinnen und Lehrer an anderen Stellen entlasten.“ Ziel müsse es sein, Kindern früh die „Faszination der Technik“ näherzubringen.

Der Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes, Wolfgang Schmitz. (Foto: Unternehmerverband)

Ansprechpartner

Matthias Heidmeier

Geschäftsführer Kommunikation

Telefon: 0203 99367-225

E-Mail:heidmeier(at)unternehmerverband(dot)org

Jennifer Middelkamp

Pressesprecherin

Telefon: 0203 99367-223

E-Mail:middelkamp(at)unternehmerverband(dot)org