Medienstatement zur IG-Metall-Forderung

Der Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbandsgruppe, Wolfgang Schmitz, erklärt zu der Forderungsempfehlung des IG-Metall-Vorstands für die Tarifrunde 2021 in der Metall- und Elektroindustrie:

„Schon vor der Corona-Krise befand sich die Metall- und Elektroindustrie in schwerer See: eine sehr schwache Konjunktur, ein überaus herausfordernder Strukturwandel in vielen Teilbranchen und die digitale Transformation. Vor diesem Hintergrund gibt es für den Großteil unserer Unternehmen keinen Verteilungsspielraum – es geht jetzt und auch in Zukunft um die Sicherung der Existenz und darum, die Firmen zukunftssicher aufzustellen.

Die IG Metall betont die Sicherung der Arbeitsplätze als ihr oberstes Ziel – dem widerspricht die Forderung nach vier Prozent Gehaltsvolumen. Sichere Arbeitsplätze gibt es nur mit wettbewerbsfähigen Produkten und zukunftsfähigen Standortbedingungen – letztere zu schaffen, das ist unsere Verantwortung als Tarifparteien.

Wir haben schwierige Verhandlungen vor uns, bei denen wir in NRW mit am Verhandlungstisch sitzen. Beide Sozialpartner müssen unter Beweis stellen, dass der Flächentarif nicht nur in guten Zeiten Antworten findet, sondern auch in schwierigen Zeiten für Beschäftigte und Unternehmen einen Vorteil bietet. Ziel muss es sein, passende Lösungen mit Optionen und geringer Komplexität zu finden – denn die wirtschaftliche Lage der Unternehmen ist höchst unterschiedlich, sodass Flexibilität mehr denn je gefragt sein wird.“

Ansprechpartner

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Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

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