Leistung muss sich (wieder) lohnen

Zielvereinbarung als Führungsinstrument

Ein aufwändiges Qualitätsmanagement wird eingeführt, die Produktionshalle wird neu strukturiert, damit das Werkstück einen kürzeren Weg durchläuft, oder die neuen Umweltschutzauflagen erfordern andere Arbeitsabläufe: Organisatorische oder strukturelle Veränderungen in Unternehmen können vielfältig sein. Sie erfordern aber immer eins: gemeinsames, motiviertes und engagiertes Handeln aller Beteiligten. Wie aber lassen sich Mitarbeiter in der Umsetzung betrieblicher Veränderungsprozesse mitnehmen? Was motiviert, was reizt an? Eine Antwort können Zielvereinbarungen sein.

Zielvereinbarungen bieten vielfältige Chancen für die Motivationsentwicklung der Mitarbeiter und ermöglichen es, Führungsprozesse effektiv zu gestalten. Über die Ziele des Unternehmens müssen sich Führung und Schlüssel-Mitarbeiter einig sein. Unterziele müssen realistisch und auch schrittweise erreicht werden können. Andererseits beinhalten Zielvereinbarungen auch Risiken, die bei ungenügender Vorbereitung der Beteiligten nicht zum gewünschten Erfolg führen.

Die entscheidende Voraussetzung, dass diese Form der Motivation langfristig wirkt, ist die Fähigkeit und der Wille der Führungskräfte, auf Dauer immer wieder neue Ziele zu vereinbaren. Für eine nachhaltige Wirksamkeit ist nicht die Perfektionierung des Vereinbarungsverfahrens anzustreben, sondern die ständige Arbeit mit realistischen Leistungszielen. Diese müssen in Mitarbeitergesprächen kommuniziert werden. Durch das ständige Feedback entsteht ein kontinuierlicher Prozess, mit dem Arbeitsabläufe, Methoden und Verfahren gleichermaßen verbessert werden. Nicht zuletzt ist das Arbeitsverhalten so auf Leistung und Erfolg ausgerichtet.

Die Elemente von Zielvereinbarungen sind z. B.

  • Motivation, Eigeninitiative und Verantwortungsbereitschaft durch Identifikationen mit den Zielen (Einzelner, Gruppe)
  • Entlastung des Vorgesetzten von ständigen operativen Anweisungen und damit Zeit für die Vorbereitung strategischer Entscheidungen
  • Durchsetzung KVP – Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (Produkt, Technik, Technologie, Organisation)
  • Quantifizierung von Aufgabenplanung und -steuerung
  • Regelmäßige Überprüfung, Bewertung und Beurteilung der Aufgabenerfüllungen
  • Gezielte Nutzung und Weiterentwicklung von Können, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Beschäftigten

Eine Stellschraube für eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens ist eine moderne Entgeltgestaltung, die sich an Zielvereinbarungen orientiert. Die Verbandsingenieure des Unternehmerverbandes analysieren und bewerten den Ist-Zustand ausgehend vom Grundentgelt und variabler Vergütungsbestandteile. Danach wird anhand der maßgeblichen Parameter und Kennzahlen das optimale  Entgeltsystem gewählt, z. B. Zeitlohn, Akkord, Prämie, Zielvereinbarungen oder Varianten dazu. Insbesondere beim Ersatz von nicht mehr funktionierenden Entgeltsystemen begleiten die Verbandsingenieure die Unternehmen auf der Grundlage eines hohen Praxiswissens.

Wie Motivation, Eigeninitiative und Verantwortungsbereitschaft der Beschäftigten bzw. der Teams erhöht werden können, zeigt auch das 4. Bocholter Personalforum am 5. Mai 2010 im Hotel Am Erzengel auf. Das diesjährige Leitthema lautet „Veränderungsprozesse im Unternehmen erfolgreich begleiten und die Wertschöpfung erhöhen“.

Kontakt

Unternehmerverband – Die Gruppe
Regionalgeschäftsführung Kreise Borken und Kleve
Adenauerallee 59 in Bocholt

Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Paschold
Telefon: 02871 23698-11
E-Mail: paschold(at)unternehmerverband(dot)org
www.unternehmerverband.org

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Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

Telefon: 0203 99367-225

E-Mail:kleff(at)unternehmerverband(dot)org

Jennifer Middelkamp

Regionalgeschäftsführung Kreise Borken / Kleve und Pressesprecherin

Telefon: 0203 99367-223

E-Mail:middelkamp(at)unternehmerverband(dot)org

Geraldine Klan

Referentin

Telefon: 0203 99367-224

E-Mail:klan(at)unternehmerverband(dot)org