Künstlersozialkasse: Komfortable Lösung für Mitglieder des Unternehmerverbandes

Der Alleinunterhalter für das Betriebsfest, der Web-Designer für den Internetauftritt oder der Journalist für die Pressemeldung – wenn Unternehmen Aufträge an selbstständige Künstler und Publizisten erteilen oder deren Werke verwerten, bekommen sie es mit der „Künstlersozialkasse“ zu tun, bei der viele Selbstständige sozialversichert sind. Häufig sind Firmen unsicher, welche Leistungen wann, wie und wo angegeben werden müssen. Für die Mitgliedsunternehmen des UVM Unternehmerverbandes der Metallindustrie Ruhr-Niederrhein gibt es nun eine komfortable Lösung: Sie können sich der neu gegründeten „Ausgleichsvereinigung“ der Metall- und Elektroindustrie anschließen. Diese übernimmt für die Unternehmen die komplette Abwicklung. „Damit erhöht sich die Rechtssicherheit für Künstler und Betriebe, während gleichzeitig die Verwaltungskosten um bis zu 90 Prozent gesenkt werden können“, erläutert UVM-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schmitz.

Auf jedes gezahlte Honorar müssen Unternehmen – gesetzlich verankert – eine Abgabe in Höhe von 4,9 Prozent an die „KSK“ zahlen. Hochgerechnet verursacht jeder Euro Künstlersozialabgabe bei den Unternehmen Bürokratiekosten in Höhe von etwa 80 Cent. „Mit einer pauschalen Zahlung an die Ausgleichsvereinigung ist der Unternehmer alle Sorgen los“, verdeutlicht Wolfgang Schmitz. Denn die Sorgen häuften sich seit einer Gesetzesänderung, die verschärfte Prüfungen und im schlimmsten Fall Bußgelder bis zu 50.000 Euro bei den Unternehmen mit sich brachte, weil die Deutsche Rentenversicherung, die auch die Prüfung in Bezug auf die übrigen Sozialversicherungszweige vornimmt, eingeschaltet wurde. „Wenn man sich der Ausgleichsvereinigung anschließt, verzichtet die Deutsche Rentenversicherung auf eine Betriebsprüfung“, zählt Schmitz einen weiteren, wesentlichen Vorteil auf.

Die neu gegründete M+E-Ausgleichsvereinigung steht allen Unternehmen offen, die Mitglied in den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie sind. Weitere Informationen bei Petra Credé, Tel: 030 55150-308.

 

Ansprechpartner

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Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

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