Jetzt durchstarten bei der Berufsorientierung mit Roboter „Panda“

InfoTruck der Metall- und Elektroindustrie macht in Mülheim Halt / Schülerinnen und Schüler lernen technische Berufe bei der Siemens Energy AG kennen

„Was will ich einmal werden?“ Diese Frage zu beantworten, war für Jugendliche noch nie leicht. Praktika, Betriebserkundungen oder Bewerbungstrainings können ihnen wichtige Impulse für die Berufswahl geben. All das hat in den vergangenen zwei Jahren wegen Corona aber nur eingeschränkt stattgefunden. „Umso froher sind wir, dass sich unser InfoTruck nun wieder auf den Weg machen kann“, sagt Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. „Und auch die Schulen signalisieren uns, dass die Berufsorientierung in Präsenz jetzt unbedingt wieder Fahrt aufnehmen muss.“ Der Unternehmerverband stellt gemeinsam mit der Siemens Energy AG in Mülheim unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln insgesamt 60 Plätze für Berufsfelderkundungen für Achtklässler zur Verfügung.

Zu Gast im InfoTruck waren unter anderem die Achtklässler der Realschule an der Mellinghofer Straße. In Corona-konformen kleinen Gruppen haben sie tüchtig mit angepackt: Die Mädchen und Jungen steuerten Maschinen und fertigten Musterteile. Per 3D-Animationen konnten sie Produktionsprozesse live erleben. „Anfassen und Selbermachen“ – nur so bekomme man ein Gefühl für die Berufe, so Kerstin Einert-Pieper, Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft. „Technik ist alles andere als graue Theorie – das wollen wir den Schülern vermitteln.“

Für die Achtklässler war der Besuch im InfoTruck in Kombination mit einem Rundgang durch den Betrieb eine so genannte „Berufsfelderkundung“ im Rahmen des Übergangssystems Schule – Beruf, „Kein Abschluss ohne Anschluss“, kurz: „KAoA“, des Landes NRW. Mit dabei waren Siemens-Azubis, die von ihrer Suche, Entscheidungen und den bisherigen Erfahrungen in ihrer Ausbildung berichten, sowie ein neues Mitglied des Truck-Teams: Roboter „Panda“, ein so genannter Cobot, der dafür konzipiert ist, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Gemeinsam mit ihm bauten die Jugendlichen ein Zahnradgetriebe zusammen. Auf den Besuch im InfoTruck folgte dann der Rundgang durch den Betrieb bei der Siemens Energy AG.

Das Unternehmen ist auf Produkte und Lösungen für die Stromerzeugung und -übertragung spezialisiert. Als größter Arbeitgeber vor Ort blickt der Siemens Energy Standort Mülheim im Herzen des Ruhrgebiets auf fast 100 Jahre Erfahrung im Bau von zukunftsfähigen Produkten für das internationale Kraftwerksgeschäft und nimmt als Entwicklungszentrum und Fertigungsstandort eine wichtige Rolle im internationalen Fertigungs-Netzwerk der Siemens Energy AG ein. Die Fertigung am Standort Mülheim besteht aus einem technologisch weit entwickelten Maschinenpark. Mit seinem breiten Produkt- und Leistungsspektrum liefert der Standort innovative Antworten für eine effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung. „Unser Ziel ist es, unseren CO2-Fußabdruck erheblich zu minimieren und so zur Erreichung des Siemens Energy-Klimaziels 2030 beizutragen. Wir brauchen Fachkräfte, die diesen Weg mit uns gehen“, so Silvana von der Weppen, Ausbildungsleiterin des Trainingscenter NRW der Siemens Energy Ausbildung.

Die Schülerinnen und Schüler lernten beim Rundgang durch den Betrieb, worauf es bei Siemens Energy ankommt und warum eine Ausbildung in der Branche Sinn und auch Spaß macht. Mit Blick auf die vielen Fragen der Jugendlichen sagte Julia Reimus, Koordinatorin für Berufliche Orientierung an der Realschule an der Mellinghofer Straße: „Wir wollen den Jungen – und gerade auch den Mädchen – den Blick über den Tellerrand ermöglichen. Wer hier und heute entdeckt, dass man in einem solchen Beruf echt etwas bewegen kann, der oder die wird sich auch später daran erinnern, wenn es darum geht, sich um einen Ausbildungsplatz zu kümmern.“

„Wir unterstützen die Jugendlichen mit diesen praxisnahen Berufsfelderkundungen frühzeitig mit vielfältigen Einblicken über die Chancen in der Metall- und Elektro-Industrie“, erklärt Elisabeth Schulte, die beim Unternehmerverband unter anderem für den Bereich Schule/Wirtschaft verantwortlich ist. „So können sie sich ein authentisches Bild über die Ausbildung dort machen als Entscheidungsgrundlage für ihre eigene berufliche Laufbahn.“

„Hand in Hand“ mit Roboter Panda: Zwei Schülerinnen der Realschule an der Mellinghofer Straße bauten im InfoTruck mit dem Cobot ein Zahnradgetriebe zusammen. Dabei schauten ihnen (v.l.) Kerstin Einert-Pieper, Unternehmerverband, Petra Dreischulte-Brinkmann, Siemens Energy, Elisabeth Schulte, Unternehmerverband und Silvana von der Weppen, Ausbildungsleiterin des Trainingscenter NRW der Siemens Energy, über die Schulter (Fotos: Unternehmerverband)
Im InfoTruck bei Siemens Energy (v.l.): Julia Reimus, Koordinatorin für Berufliche Orientierung an der Realschule an der Mellinghofer Straße, Silvana von der Weppen, Ausbildungsleiterin des Trainingscenter NRW der Siemens Energy Ausbildung, Elisabeth Schulte, Unternehmerverband, Petra Dreischulte-Brinkmann, Siemens Energy, und Kerstin Einert-Pieper, Unternehmerverband, mit zwei Technik-interessierten Schülerinnen (im Vordergrund).

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