Hightech-Bus informierte Schüler über MINT-Berufe

Unternehmerverband Metall brachte das InfoMobil an die Hanse-Realschule in Emmerich

In der Metall- und Elektro-Industrie fehlt es an Nachwuchs: Insbesondere Mädchen wählen viel zu selten technische Berufe. Die aktuellen Zahlen untermauern den Bedarf an Fachkräften, denn laut einer Konjunkturumfrage der Unternehmerverbände in der Region sehen 44 % der Betriebe in der Metall- und Elektroindustrie Fachkräftebedarf. Die Nachwuchszahlen jedoch lassen zu wünschen übrig, denn die Frauenquote der Auszubildenden in der ME-Industrie liegt bei nur 3 %. Nach wie vor sind bei Frauen andere Berufe höher im Kurs. Warum lässt sich nur mutmaßen, denn die Zeiten vor allem körperlicher Anstrengung in technischen Berufen ist dank modernster Maschinen längst vorbei. Um diese Vorurteile abzubauen und den jungen Frauen sowie den Unternehmen gleichermaßen Chancen zu eröffnen, führt der Unternehmerverband vielfältige Maßnahmen durch, darunter der Einsatz des „InfoMobils“ an Schulen.

Die Schüler der Hanse-Realschule in Emmerich hatten jetzt die Gelegenheit, das „InfoMobil“ zu erkunden. Dieser High-Tech-Bus stellt als eine Art Berufs-Informationszentrum auf Rädern eine hervorragende Möglichkeit dar, Schülern direkt an ihrer Schule die technischen Berufe vorzustellen. Die vorhandenen Maschinen ermöglichten es, vor allem auch praktische Erfahrungen mit berufstypischen Tätigkeiten z. B. eines Drehers, Fräsers oder Metallbauers zu machen. Mit an Bord waren Auszubildende der PROBAT-Werke von Gimborn Maschinenfabrik GmbH, die den Schülern gerne Fragen beantworteten und die Arbeitsweise der Maschinen an Bord vorführten. Jürgen Paschold von der Regionalgeschäftsführung des Unternehmerverbandes freute sich besonders über die Teilnahme der beiden weiblichen Azubis: „Es ist längst eine wirtschaftliche Notwendigkeit, Mädchen die Vielfalt der technischen Berufe näher zu bringen. Wir können es uns nicht erlauben, die Potentiale der jungen Frauen ungenutzt zu lassen und möchten dazu motivieren, technische Berufe zu ergreifen.“ Ergänzend fasst Paschold das Ziel der InfoMobil-Tour zusammen: „Wir helfen Betrieben ganz praktisch, Nachwuchs zu finden. Der Fachkräftebedarf bietet jungen, gut ausgebildeten Menschen hervorragende Perspektiven - gerade in unserer mittelstandsgeprägten Region.“

(v.l.n.r.) Jürgen Paschold, Unternehmerverband Regionalgeschäftsstelle Borken und Kleve mit den Auszubildenden der PROBAT-Werke in Emmerich: Lorena Verhey (Elektroniker Betriebstechnik) und Chiara Fazio (Industriemechanikerin), Jörg Gabriel (Ausbildungsleiter PROBAT-Werke) und Dominik Wiertzbicki (Industriemechaniker). (Foto: Unternehmerverband)

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