Ehemalige stehen heutigen Schülern Rede und Antwort

Unternehmerverband organisierte Projektwoche zur Berufsvorbereitung an der Hauptschule im Gustav-Heinemann-Schulzentrum in Dinslaken

60 Schülerinnen und Schüler der Hauptschule im Gustav-Heinemann-Schulzentrum stehen vor spannenden Zeiten. Nicht nur der Schulabschluss beschäftigt die Jungen und Mädchen der Jahrgangsstufe 9. Mehr und mehr rückt auch die Wahl des richtigen Berufs in den Mittelpunkt. Damit die Hauptschüler bei der Berufswahl keine bösen Überraschungen erleben und über die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten informiert sind, organisierte der heimische Unternehmerverband jetzt eine Projektwoche in der Schule. Im Rahmen der Vertieften Berufsorientierung, die der Unternehmerverband mit Unterstützung der Agentur für Arbeit realisiert, sollen die Schüler realistische Einblicke in die Berufs- und Bewerbungspraxis erhalten. „Unser Ziel ist es, dass die Schüler ihre Chancen und ihre Begabungen erkennen. Das geht am besten, indem man Schüler und Unternehmen direkt zusammenbringt“, so Daniela Koch, Projektleiterin beim Unternehmerverband.

Am ersten Tag der Projektwoche standen deswegen auch die Unternehmen und ihre Berufschancen im Mittelpunkt. Vor Ort haben folgende Firmen ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt: „Benteler Steel/Tube“ mit den Berufen Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker, die Firma „Mölleken“ mit dem Beruf Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik und Elektroniker, die Firma „Kowalski – der Hermes Versand“ mit der Ausbildungsmöglichkeit für Bürokaufleute, die „Zahnarztpraxis Plümer“ mit der Möglichkeit sich zur Zahnarzthelferin ausbilden zu lassen und „real Dinslaken“ mit den Berufen für Einzelhandelskaufleute und Verkäufer.

Dass die Unternehmensvorstellungen so gut bei den Schülern ankamen, lag nicht zuletzt daran, dass gleich mehrere „Ehemalige“ Unternehmen und Berufe vorstellten. So waren Sandrine Schlagenhaft von der Zahnarztpraxis Plümer, Nico Ploner von der Firma Mölleken und Marina Kowalskis vom Hermes-Versand vor gar nicht so langer Zeit selbst noch Schüler der Hauptschule. Sie wussten natürlich sehr genau, worauf es bei den Azubis von morgen ankommt.

Mit der Wahl des richtigen Berufes allein ist es aber nicht getan. Wer auch den Weg ins Ziel finden will, muss vor allem eines: Sich richtig bewerben. Um die schlimmsten Fehler bei der Bewerbung zu vermeiden und um beim Wunscharbeitgeber dann auch zu punkten, erhielten die 60 Neuntklässler ein intensives individuelles Bewerbungstraining. Zahlreiche Workshops standen auf dem Stundenplan. Dabei gab es Tipps zum schriftlichen Einstellungstest, wie man Lebensläufe schreibt und zur richtigen Recherche über den Ausbildungsbetrieb. „Die Schüler erfahren während unseres Trainingsangebotes, was ihre Bewerbung besonders interessant macht, damit sie aus der Masse heraussticht“, erklärt Daniela Koch.

An insgesamt sieben Schulen im Kreis Wesel werden mit Unterstützung der Agentur für Arbeit wirtschaftsbezogene Schulprojekte durchgeführt, um Schüler auf den Beruf vorzubereiten. Im vergangenen Jahr haben allein im Kreis Wesel 1.450 Schüler hieran teilgenommen. Weitere Informationen zu den Schulprojekten bei Daniela Koch, Telefon: 0203 99367-230, E-Mail: koch(at)unternehmerverband(dot)org.

Standen den Schülern Rede und Antwort: (von links) Sandrine Schlagenhaft (Zahnarzthelferin bei Plümer), Nico Ploner (Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizung und Klima bei der Firma Mölleken) und Marina Kowalski (Bürokauffrau beim Hermes-Versand). (Foto: Unternehmerverband)

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