Direktor des Bocholter Arbeitsgerichts referierte über betriebsbedingte Kündigungen

„Noch trägt die Kurzarbeit, aber im zweiten Halbjahr befürchten wir die Zunahme von betriebsbedingten Kündigungen“. Diese Befürchtung von Martin Jonetzko, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Ruhr-Niederrhein, teilt auch Rüdiger Helbig, Direktor des Arbeitsgerichts in Bocholt. „Wir erwarten für den Herbst leider eine große Kündigungswelle – schon in den vergangenen Monaten hatten wir rund ein Viertel mehr Eingänge.“ Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Chancen in der Krise“, zu der die UVG UnternehmerverbandsGruppe ihre Mitgliedsunternehmen einlädt, referierte Helbig beim Vortrag „Die betriebsbedingte Kündigung in der Wirtschaftskrise“ über deren rechtliche Voraussetzungen. Den Arbeitgebern – rund 80 waren am Montag nach Duisburg in das HAUS DER UNTERNEHMER gekommen – gab Helbig wertvolle Tipps, wie Kündigungen rechtswirksam, aber auch unternehmerisch sinnvoll umgesetzt werden. Nicht zu empfehlen und mit geringen Erfolgsaussichten belegt sei die „Rasenmäher-Methode“, bei der unvorbereitet und willkürlich gehandelt werde.

Die Reihe „Chancen in der Krise“, bei der der Unternehmerverband seine Mitglieder zu praxisnahen Vorträgen einlädt, setzt sich im Oktober mit der Veranstaltung „Betriebliche Kommunikation als Führungsinstrument“ fort.

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes Martin Jonetzko (rechts) begrüßte den Direktor des Arbeitsgerichts Bocholt Rüdiger Helbig im HAUS DER UNTERNEHMER.

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