Bewerbungstipps aus erster Hand

 

Arbeitskreis Schule/Wirtschaft des Unternehmerverbandes erkundete iglo

Wie kommt der Blubb in den Spinat? Und wie kommt das grüne Gemüse überhaupt vom Feld in die Verpackung? Das erfuhren jetzt Lehrer aus Bocholt und Rhede. Der Unternehmerverband hatte den Arbeitskreis Schule/Wirtschaft Bocholt dieses Mal nach Reken eingeladen. Ziel war das Werk der iglo GmbH, mit deren Ausbilder Gregor Spierefka die 20 Pädagogen ins Gespräch kamen. iglo bildet u. a. zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik aus; auf die insgesamt über 500 Mitarbeiter kommen 25 Azubis. „Bewerber mit einem Hauptschulabschluss A sind bei uns willkommen. Was ich mir bei den Bewerbungsschreiben wünschen würde, wären Auskünfte über Hobbys, soziales Engagement… Ihre Schüler sollten erwähnen, wenn sie sich für etwas einsetzen oder ehrenamtlich aktiv sind“, war Spierefkas Empfehlung.

Beim Rundgang durch das iglo-Werk, der entlang der einzelnen Produktionsschritte führte, schauten sich die Lehrer zunächst die Rohware an, die die circa 120 Vertragsanbauer – viele von ihnen sind im Westmünsterland ansässig – rund zweieinhalb Stunden nach der Ernte in Reken anliefern. Nach der Waschung wird der Spinat blanchiert, gekühlt, je nach Rezeptur mit dem berühmten „Blubb“ vermengt, am laufenden Band tiefgefroren und letztendlich in Tüten oder Kartons verpackt. Aber nicht nur die grünen Blätter, sondern auch heimisches Saisongemüse wie Rotkohl, Grünkohl, Wirsing, Endivien oder verschiedene Kräuter werden am münsterländischen Standort verarbeitet. Fertigprodukte vervollständigen die Warenpalette, etwa Nudelpfannen oder überbackenes Hähnchen. Auf eine Jahresproduktion von 100.000 Tonnen kommt das Werk, das seit 1963 in Reken auf heute 30 Hektar ansässig ist.

Elisabeth Schulte, die beim Unternehmerverband die Arbeitskreise Schule/Wirtschaft organisiert, resümierte zufrieden: „Der Einblick in einen solchen Produktionsbetrieb ist goldwert – denn meist haben die Lehrer ja selbst nie in einem Unternehmen gearbeitet. So können sie ihren Schülern vermitteln, worauf es im Berufsleben und bei der Bewerbung ankommt.“ Genau dieser Kontaktaufbau zwischen Schulen und Wirtschaft ist Ziel des Arbeitskreises, der bereits seit Jahrzehnten in Bocholt existiert. Ansprechpartnerin ist Elisabeth Schulte, Tel. 0203 99367-125.

Gregor Spierefka zeigt den Pädagogen, wie aus der Rohware – Spinat von münsterländischen Feldern – in automatisierten Produktionsschritten das fertige iglo-Tiefkühlprodukt wird. (Foto: Unternehmerverband)

Ansprechpartner

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Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

Telefon: 0203 99367-225

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Regionalgeschäftsführung Kreise Borken / Kleve und Pressesprecherin

Telefon: 0203 99367-223

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