Aussichtsreich kombiniert: Ausbildung und Studium

Unternehmerverband fördert zwei Stipendiaten an der Hochschule Ruhr West

Ein 20-Jähriger, der Ausbildung, Studium und studentische Tutoren-Tätigkeit unter einen Hut bringt, und eine gelernte Bankkauffrau mit brasilianischen Wurzeln, die ihr interkulturelles BWL-Wissen in einem internationalem Unternehmen einbringen möchte: Die zwei Stipendiaten des Unternehmerverbandes an der Hochschule Ruhr West (HRW) haben mit der Kombination aus Ausbildung und Studium einen vielversprechenden Weg eingeschlagen, findet Martin Jonetzko, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. „Dazu gehören Fleiß und Zielstrebigkeit. Die beiden verkörpern das, was die hiesige Wirtschaft als Mitarbeiter sucht.“

Der 20-jährige Mülheimer Nicolas Schneider und die 29-jährige Essenerin Joana Biallas sind zwei von insgesamt sieben Studierenden aus der Region, die der Unternehmerverband Metall Ruhr-Niederrhein mit einem Deutschlandstipendium unterstützt. „Mit den Stipendien finden wir die Nähe zu potenziellen Nachwuchskräften, die wir über Praktika oder Themen für Bachelor-Arbeiten mit unseren Mitgliedsunternehmen zusammenbringen“, erläutert Jonetzko.

Der Master-Studiengang „Internationale Wirtschaft / Emerging Markets“ an der HRW scheint wie gemacht für Joana Biallas, deren Mutter Brasilianerin ist. „Zu den wachsenden BRIC-Staaten zählt ja auch Brasilien. Gerne würde ich für international tätige Unternehmen dort Märkte und Kunden analysieren oder hiesige Mitarbeiter fit für die Auslandsentsendung machen.“ Das Rüstzeug bieten ihr eine Banklehre, das betriebswirtschaftliche Bachelor-Studium in Mülheim sowie nun der Master-Studiengang an der jungen Hochschule, den sie berufsbegleitend fünf Semester lang absolviert. Eine Halbtagsstelle hat die 29-Jährige an der Hochschule selbst; sie leitet Bachelor-Studierende bei Übungen und wissenschaftlichen Arbeiten an. „Ich habe die HRW wegen ihres Praxisbezugs und des Standortes im Ruhrgebiet ausgewählt – das war eine gute Entscheidung“, freut sich die heimatverbundene Studentin.

Ebenfalls eine Berufsausbildung, hier als Elektroniker, und parallel ein Maschinenbau-Studium absolviert Nicolas Schneider. Möglich macht das ein duales Studium an der HRW, festangestellt ist der gebürtige Leipziger bei Siemens in Mülheim. „Durch meine Ausbildung weiß ich genau und ganz praktisch, wovon in den Vorlesungen die Rede ist.“ Abgeschlossen hat der 20-Jährige die Berufsausbildung vor kurzem als Kammer- und landesbester Azubi. „Mein Studium würde ich am liebsten auf acht statt neun Semester verkürzen und im Anschluss noch den Master machen.“ Das Stipendium des Unternehmerverbandes, monatlich erhalten beide Stipendiaten 300 Euro, verschaffe ihm für dieses Vorhaben Freiraum und Sicherheit.

„An Rhein und Ruhr gibt es etwa in der Metall- und Elektroindustrie mittelständische Unternehmen, die zwar nicht so bekannt sind, aber tolle Perspektiven bieten“, wirbt Martin Jonetzko vom Unternehmerverband. Neben den beiden Mülheimer Studierenden unterstützt der Unternehmerverband fünf weitere Stipendiaten an der Universität Duisburg-Essen, an der Hochschule Rhein-Waal (Standort Kleve) und an der Westfälischen Hochschule (Standort Bocholt). In dieser Region vertritt der Arbeitgeberverband die Metall- und Elektrounternehmen – von Duisburg über Mülheim und Oberhausen bis nach Wesel, Bocholt und Emmerich. Weitere Informationen unter www.unternehmerverband.org; Kontakt zu den Studierenden per E-Mail an Joana Biallas (joana.biallas(at)stud.hs-ruhrwest(dot)de) und Nicolas Schneider (schneidnici(at)aol(dot)com).

Martin Jonetzko (rechts) empfing die Stipendiaten Joana Biallas und Nicolas Schneider im HAUS DER UNTERNEHMER. (Foto: Unternehmerverband)

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