Arbeiten in Dubai schon während der Ausbildung

Arbeitskreis Schule/Wirtschaft Wesel lernte Ausbildung bei der Babcock Borsig Steinmüller GmbH in Voerde kennen

Während und direkt nach der Ausbildung an Baustellen von Kraftwerken in Dubai oder Ägypten arbeiten – über diese spannenden Aussichten und allgemein die Ausbildung bei der Babcock Borsig Steinmüller GmbH am Standort Friedrichsfeld in Voerde informierten sich nun 15 Lehrer des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft Wesel, zu dem sie der Unternehmerverband regelmäßig in hiesige Betriebe einlädt. Was die Schüler als potenzielle Azubis mitbringen müssen, erläuterte die Leiterin der Personalentwicklung und Ausbildung, Sonja Milbrandt: „Für uns sind Sprachkenntnisse wichtig, Englisch ist Pflicht, Französisch wünschenswert, da diese Sprache in arabischen und einigen afrikanischen Ländern gesprochen wird.“ Ins Ausland verlagert sich aufgrund der Energiewende der Tätigkeitsbereich des Unternehmens, das sich auf Modernisierungen und Umbauten in Kraftwerken spezialisiert hat. Während das Unternehmen in den Ingenieurdisziplinen und den kaufmännischen Ausbildungsberufen erfreulicherweise von einer hohen Frauenquote berichten kann, werden für die Ausbildungsberufe Industrie- und Konstruktionsmechaniker vorrangig Männer eingesetzt, so Milbrandt: „In unserem Unternehmen befinden sich reine Montage-Arbeitsplätze, da ist die Arbeit körperlich anspruchsvoll.“ Erst im vergangenen Juli hatte Babcock Borsig Steinmüller seine neue Ausbildungswerkstatt – in der neu errichteten Halle stehen auf rund 130 Quadratmetern 20 Werkbänke – eröffnet; in ihr ist auch eine Elektro- und eine Schweißlehrwerkstatt untergebracht. „Auf diese Weise gewährleisten wir eine fundierte und nach einheitlichen Standards für das gesamte Unternehmen durchgeführte, qualifizierte Ausbildung“, erläuterte die Ausbilderin.

Beim Rundgang durch die neue Ausbildungswerkstatt kamen die Pädagogen mit Ausbildern, Azubis und den Organisatoren des Unternehmerverbandes ins Gespräch. „Als Multiplikatoren geben die Lehrer ihre Erfahrungen an die Schüler weiter, um so auf hiesige Firmen und ihre aussichtsreichen Berufsperspektiven aufmerksam zu machen“, verdeutlicht Elisabeth Schulte vom Unternehmerverband. Diese stehen bei Babcock Borsig Steinmüller auch explizit Hauptschülern offen, wie Milbrandt gegenüber den Lehrern ausführte: „Wir schauen ganz genau, welche Arbeitsplätze besetzt werden sollen und welche Qualifikationen speziell dafür erforderlich sind. Letztlich kann jeder bei uns Karriere machen – ob Ausbildung, kooperative Ingenieursausbildung oder Studium. Entscheidend ist, dass man gute Arbeit leistet.“ Solche Betriebserkundungen – wie sie im Kreis Wesel (rechtsrheinisch) der Unternehmerverband organisiert – werden immer wichtiger. „Das neue Übergangssystem Schule – Beruf NRW ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ erfordert seit diesem Sommer, dass sich jeder Klassenlehrer um die berufliche Zukunft seiner Schüler kümmert und ihnen bei Schulabgang eine Anschlussvereinbarung ausstellt“, weiß Schulte. Sie organisiert die bereits seit Jahrzehnten bestehenden Arbeitskreise Schule/Wirtschaft. Dabei lädt der Unternehmerverband Lehrer in Firmen ein, um über die Anforderungen der Unternehmen an den Nachwuchs und über Berufsfelder zu informieren sowie persönliche Kontakte zu Personalverantwortlichen zu ermöglichen.

Die Industrie- und Konstruktionsmechaniker sowie Produktdesigner, die die Babcock Borsig Steinmüller GmbH in der neuen Werkstatt ausbildet, kamen mit den Lehrern des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft ins Gespräch. Über die Ausbildungschancen informierte die Leiterin der Personalentwicklung, Sonja Milbrandt (4. v .r.). (Foto: Unternehmerverband)

Ansprechpartner

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