Wasserstoff - Hoffnungsträger für Industrie und Mobilität

Nicht nur im Periodensystem steht H, Wasserstoff, an erster Stelle. Als Energieträger bzw. Speicher regenerativer Energie ist „Hydrogen“ in aller Munde. Der Unternehmerverband bietet auf dieser H2-Site einen Überblick über Technologie, Aktivitäten vor Ort, Perspektiven für den Standort und Pioniere aus Forschung und Wirtschaft.

Wasserstoff - Aktivitäten und Akteure im Überblick

Die zwei Doppelseiten, die in der Verbandszeitung [unternehmen!] im Frühjahr 2021 und Sommer 2021 erschienen sind, geben einen Überblick über Technologie, Aktivitäten vor Ort und Pioniere aus Forschung und Wirtschaft.

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Reportagen aus unseren Mitgliedsunternehmen

Wir stellen die Wasserstoff-Aktivitäten aus drei unserer Mitgliedsunternehmen vor:

  • Die Andreas Hofer Hochdrucktechnik GmbH in Mülheim an der Ruhr, Spezialist für Kompressoren mit bis zu 4.000 bar, sorgte mit ihren Produkten einst dafür, dass Ariane-Raketen betankt wurde. Heute sind es Wasserstoff-Fahrzeuge.
     
  • Die Mitsubishi Power Europe GmbH in Duisburg ist Engineering-Spezialist in Sachen Wasserstoff: Batteriespeicherlösungen, Carbon Capture Storage, CO2-Speicher sowie Power to Fuel.
     
  • Die MAN Energy Solutions SE deckt mit seinen Technologien alle Prozessschritte in der grünen Wasserstoffwirtschaft ab: von der Elektrolyse über die Methanisierung bis hin zu Speicherung und Transport.

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Interviews mit H2-Experten

Das Revier mausert sich als Magnet für die Wasserstoffwirtschaft. Wir haben mit vielen Experten gesprochen.

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Wasserstoff-Aktivitäten an Hochschulen und Universität

Auch die hiesigen Hochschulen in Gelsenkirchen/Bocholt und Kleve/Kamp-Lintfort sowie die Universität Duisburg-Essen lehren und forschen rund um Wasserstoff. Wir haben die wissenschaftlichen Aktivitäten zusammengefasst.

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„Hy“-pe: Hoffnungsträger für Mobilität und Industrie

Farblos, geruchlos, brennbar, als häufigstes chemisches Element im Universum vorhanden, mit der geringsten Dichte aller Stoffe, vergleichsweise einfach aus gewöhnlichem Wasser herzustellen und vor allem gut zu speichern und zu transportieren – so lässt sich Wasserstoff beschreiben. Dank dieser Eigenschaften gibt es gerade eine Art Hype um Hy(drogen). H2 – diese molekulare Verbindung als Gas ist im Gegensatz zum atomaren Wasserstoff H auf der Erde stabil – katapultiert sich an die Spitze der Zukunfts-Technologien. Auch wenn Wasserstoff als „neues Erdöl“ kein Allheilmittel ist, prognostizieren Experten, dass das Gas in 20 Jahren die Grundlage des gesamten Weltenergiesystems Erde sein wird.

Noch gegen Ende des 19. Jahrhunderts war wasserstoffreiches Stadtgas die wichtigste Energiequelle für Haushalte und Straßenbeleuchtung. Dann brachte Wasserstoff Luftschiffe zum Fliegen – seit der „Hindenburg“- Katastrophe allerdings sorgt das nicht brennbare Helium für Auftrieb. Ohne Wasserstoff als Treibstoff für Raketen wäre das Raumfahrtzeitalter undenkbar. Und in der Zukunft soll H2 als Speicher für regenerative Energie dienen wie auch als Energieträger für Mobilität, Wärme und Industrie. Damit eröffnen sich für die deutsche Wirtschaft riesige Chancen auf dem Weltmarkt; hiesige Unternehmen wie Siemens Energy, Thyssen-Krupp und MAN Energy Solutions sind weit vorne bei der Herstellung von Komponenten für Elektrolyseure – so heißen die Anlagen, die aus Strom und Wasser Wasserstoff herstellen.

Mobilität und Industrie Anders als in E-Autos wird in Wasserstoff- Fahrzeugen der Strom für den Antrieb während der Fahrt erzeugt. Dazu ist im Fahrzeug eine Brennstoffzelle samt Wasserstofftank verbaut. Einsetzbar ist dies vor allem im Schwerlast-, Zug-, Bus-, Schiffund Flugverkehr. Die großen Vorteile: Keine schwere Batterie, innerhalb weniger Minuten betankbar und als Abgas nur reiner Wasserdampf. Wie hier als Ersatz für Öl oder Gas ist H2 als „blauer“ (durch Erdgas erzeugter) oder „grüner“ (durch regenerative Energien erzeugter) Energieträger auch das Zukunftsthema in der Industrie. Nicht weniger als die „Dekarbonisierung der Industrie“ ist das Ziel, wenn H2 z. B. emissionsfrei Stahlwerke versorgt. Und deshalb ergibt sich vor allem für den Industriestandort NRW die Hoffnung, so wirtschaftliche Entwicklung und Klimaschutz verbinden zu können. Mehr noch: technologisch die Führung bei diesem Thema zu übernehmen und damit in Sachen Wachstum und Arbeitsplätze zu profitieren.

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Hy.Region.Rhein. Ruhr e. V.

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