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WiDU vor Ort an der Rheinbrücke Neuenkamp (A40)
Baustellenbesichtigung mit der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Alle reden über die Bonner Nordbrücke. Mit Wirtschaft für Duisburg haben wir jüngst die Baustelle der Rheinbrücke Neuenkamp (A40) besichtigt. Ein Mammutprojekt, das ziemlich reibungslos seit 2017 von der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH umgesetzt wird. 2028 soll das zweite Brückenbauwerk fertig sein - dann fließt der Verkehr vierspurig in beide Richtungen.
Dass es so reibungslos lief und läuft, darauf ist die DEGES ziemlich stolz. Akzeptanzmanagement lautet das Zauberwort: Von der ersten Planung an wurden die sogenannten Anspruchs- und Dialoggruppen, also beispielsweise die direkte Nachbarschaft zur Baustelle, intensiv in den Prozess eingebunden. Frei nach dem Motto: Transparenz ist Trumpf. Die Folge: kaum Klagen gegen das Projekt.
Die alte Brücke wurde 1970 gebaut und war für 30.000 Fahrzeuge ausgelegt. Heute rollen rund 100.000 Autos und Lkws über das seit Ende 2023 fertige erste Brückenbauwerk. 2030 werden es über 126.000 Fahrzeuge sein. Mit ähnlichen Entwicklungen kämpfen zahlreiche alte Brücken in NRW und Deutschland. Der Sanierungs- und Neubaubedarf ist enorm und bringt den Wirtschaftsstandort NRW und D schon jetzt an die Grenzen der Belastbarkeit. Die Forderung nach schnellen Neubauten ist wichtig und richtig. Aber: Die Baukapazitäten sind nahezu ausgelastet. Es stellt sich also die Frage: Wer soll‘s machen? Hier stehen wir vor enormen Herausforderungen!
Einstweilen geht unser Dank für NeuePerspektiven an Filip Gveric, der uns sehr kompetent und entspannt über die Baustelle geführt hat. An Knut Ewald, der die Besichtigung koordiniert hat. Und an DEGES-Geschäftsführer Tobias Papenbrock, den Geburtshelfer für dieses WiDUvorOrt.
Ansprechpartner für die Presse


Jennifer Middelkamp
Pressesprecherin
Regionalgeschäftsführung Kreise Borken | Kleve




