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Stadtwerke Duisburg

Bilanz 2025 - Modernisierung der Erzeugung bei den Stadtwerken nimmt weiter Fahrt auf

 

Bilanz 2025: Modernisierung der Erzeugung bei den Stadtwerken nimmt weiter Fahrt auf

Die Stadtwerke Duisburg haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 96 Millionen Euro abgeschlossen und zugleich wichtige Fortschritte beim Umbau der Energieversorgung erzielt. Mit Investitionen in neue Technologien und Infrastruktur treibt das Unternehmen den Wandel hin zu einer klimafreundlichen Strom- und Wärmeversorgung voran. Ziel ist es, die eigene Energieerzeugung bis 2035 vollständig CO₂-neutral aufzustellen. 

Zu den wichtigsten Projekten des vergangenen Jahres zählt die Inbetriebnahme einer neuen innovativen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage an der Kläranlage in Huckingen. Dort wird Wärme aus bereits gereinigtem Abwasser für die Fernwärmeversorgung genutzt. Darüber hinaus haben die Stadtwerke ihre Pläne für den Standort Wanheim vorgestellt. Dort soll ein moderner Energiepark entstehen, der künftig deutlich klimafreundlicher und effizienter arbeitet. „Die Ziele zur Transformation unserer Energie- und Wärmeerzeugung sind ehrgeizig. Gleichzeitig ändern sich politische Rahmenbedingungen und es gibt regulatorische Unklarheiten. Dennoch haben wir die entscheidenden Projekte auf den Weg gebracht und zugleich unsere wirtschaftlichen Ziele für das Geschäftsjahr mehr als erfüllt“, sagt Marcus Vunic, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG.

Die Stadtwerke erzielten im Geschäftsjahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von 3,4 Milliarden Euro. Das Geschäft mit Privat- und Gewerbekundinnen und -kunden entwickelte sich weiterhin positiv. Die Absatzmengen bei Strom und Gas stiegen, während die Nachfrage nach Wasser und Fernwärme nur leicht zurückging. Die beiden vorangegangenen Rekordjahre waren von besonderen Einmaleffekten geprägt – vor allem durch den Verkauf der Beteiligung an der STEAG GmbH über die KSBG Kommunale Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co. KG. 

„Die Zahlen für 2025 zeigen, dass die Stadtwerke Duisburg auch mit ihrem Kerngeschäft erfolgreich sind und sich in einem herausfordernden Energiemarkt wirtschaftlich stabil behaupten“, erläutert Marcus Vunic.

Fernwärme soll deutlich ausgebaut werden

In den kommenden Jahren investieren die Stadtwerke und ihre Tochterunternehmen vor allem in eine klimafreundliche Energieerzeugung und den Ausbau ihrer Verteilnetze. Damit schaffen sie die Voraussetzungen dafür, dass künftig mehr Wärmepumpen, Solaranlagen und Elektroautos zuverlässig mit Energie versorgt werden können. „Fernwärme spielt insbesondere in dicht besiedelten Städten eine zentrale Rolle für eine klimafreundliche Wärmeversorgung. Deshalb investieren wir gezielt in den Ausbau von Netz und Erzeugung“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie der Stadtwerke.

Dafür wird der Standort Wanheim bis zum Ende des Jahrzehnts grundlegend umgebaut. Das bestehende gasbetriebene Kraftwerk soll durch mehrere kleinere und flexiblere Anlagen ersetzt werden. Geplant sind unter anderem Großwärmepumpen, die Wärme aus dem Rhein gewinnen, Elektrokessel sowie Blockheizkraftwerke, die künftig auch mit Wasserstoff betrieben werden können. 

„Darüber hinaus prüfen wir weiterhin intensiv, ob die Nutzung von Tiefengeothermie in Duisburg möglich ist. Eine Erkundungsbohrung in den kommenden Jahren soll zeigen, ob sich eine entsprechende Anlage wirtschaftlich und technisch realisieren lässt“, erläutert Andreas Gutschek. Für diese Erkundungsbohrung erhalten die Stadtwerke Duisburg eine Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 7,46 Millionen Euro. „Die Stadtwerke Duisburg gestalten die Energiewende vor Ort mit innovativen Projekten, die weit über die Region hinaus Beachtung finden. Sie zeigen, wie eine verlässliche Daseinsvorsorge und Verantwortung für den Standort erfolgreich zusammenwirken können“, sagt Oberbürgermeister Sören Link, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke.

Fast 120 Millionen Euro haben die Stadtwerke und ihre und ihre Tochtergesellschaft Netze Duisburg GmbH im Jahr 2025 in die Versorgungsinfrastruktur in der Stadt an Rhein und Ruhr investiert. Fast 41 Millionen Euro entfielen auf die Stadtwerke, mehr als 77 Millionen Euro investierten die Netze Duisburg in die Verteilnetze in der Stadt. Diese Investitionssummen werden in den kommenden Jahren weiter ansteigen, um die gesteckten Ziele des Netzausbaus und der Transformation in der Erzeugung zu realisieren.

Die Netze Duisburg erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2025 bei Umsatzerlösen in Höhe von 396,5 Millionen Euro einen Gewinn in Höhe von 21,6 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse der Tochtergesellschaft Fernwärme Duisburg GmbH gingen um rund 17 Prozent auf 116,1 Millionen Euro zurück. Trotzdem erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresgewinn in Höhe von 7,6 Millionen Euro. 

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Ansprechpartner für die Presse

Jennifer Middelkamp

Jennifer Middelkamp

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