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PS und Paragrafen: Warum Mülheims Mittelstand auf Standorttreue und Expertise setzt
#BusinessBreak des Unternehmerverbandes bei Philipp Automobile
Während die globalen Märkte sich ständig wandeln, setzt der Mülheimer Mittelstand auf Beständigkeit und lokale Stärke. Dass „Made in Germany“ und regionale Verwurzelung keine Auslaufmodelle sind, verdeutlichte der jüngste #BusinessBreak des Unternehmerverbandes. Rund 40 Unternehmerinnen und Unternehmer kamen zusammen, um bei zwei lokalen Betrieben hinter die Kulissen zu blicken: Der Philipp Automobile GmbH und der ECOVIS KSO Steuerberater + Rechtsanwälte GmbH & Co. KG. Im Anschluss bestand beim gemeinsamen Frühstück die Möglichkeit zum Austausch.
Ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland lieferte Sascha Ritter, Geschäftsführer der Philipp Automobile GmbH und Gastgeber des jüngsten #BusinessBreak. Mit einem Jahresumsatz von 65 bis 70 Millionen Euro ist das Unternehmen eine feste Größe in der Region. „Unsere Mitarbeitenden sind loyal; im Vertrieb sind alle seit mindestens zehn Jahren an Bord, 80 Prozent haben bereits ihre Ausbildung bei uns absolviert“, betonte Sascha Ritter. Er brach zudem eine Lanze für die Marke BMW, die trotz Kostendrucks am Stammwerk München festhält: „Sich gegen einen Umzug nach Ungarn und für den aufwendigen Umbau in München zu entscheiden, war ein klares Signal. Dieses Bekenntnis zum Standort verkörpern auch wir hier in Mülheim.“
Auch für die Beraterbranche ist die regionale Nähe entscheidend. Michael Simon, Geschäftsführer ECOVIS KSO Steuerberater + Rechtsanwälte GmbH & Co. KG, unterstrich die Bedeutung als Arbeitgeber: „Uns liegt die Region sehr am Herzen und es zeigt sich immer wieder, wie groß der Bedarf an verlässlicher Beratung vor Ort ist.“
Wie wichtig spezialisiertes Wissen in einer vernetzten Welt ist, demonstrierte Julia Brey, Rechtsanwältin bei der ECOVIS-Kanzlei am Beispiel des grenzüberschreitenden Mitarbeitereinsatzes. Anhand von Fallbeispielen, etwa der Auslieferung eines Fahrzeugs in die Niederlande oder der Entsendung von Personal, warnte sie vor rechtlichen Fallstricken bei Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuerrecht: „Deutsches Arbeitsrecht kann schon nach vier Wochen durch ausländisches Recht abgelöst werden. Wer die A1-Bescheinigung im Sozialversicherungsrecht oder die 183-Tage-Regel im Steuerrecht ignoriert, zahlt am Ende doppelt.“ Ihr Rat an die Unternehmerschaft: „Vorher planen ist einfach – hinterher aufzuräumen deutlich schwieriger.“
Hanns-Peter WIndfeder, Vorstandsvorsitzender des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft, rief dazu auf, diese gebündelte Kompetenz sichtbarer zu machen: „Es muss bekannter werden, mit wie viel Spezialisierung hier der Standort bereichert wird“.
Beim #BusinessBreak kommen Mülheimer Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Die Veranstaltung findet regelmäßig in den Räumlichkeiten von Mitgliedsunternehmen des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft statt.
Bildunterschrift:
Luden zum #BusinessBreak (v.l.): Erhan Köse, Geschäftsführer Unternehmerverband Mülheimer Wirtschaft, Kay Zellmann, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung Stadt Mülheim an der Ruhr, Michael Simon, Geschäftsführer ECOVIS KSO Steuerberater + Rechtsanwälte GmbH & Co. KG und Rechtsanwältin Julia Brey, Sascha Ritter, Geschäftsführer Philipp Automobile GmbH und Hanns-Peter Windfeder, Vorstandsvorsitzender Unternehmerverband Mülheimer Wirtschaft. (Foto: Unternehmerverband)
Ansprechpartner für die Presse


Jennifer Middelkamp
Pressesprecherin
Regionalgeschäftsführung Kreise Borken | Kleve





