Unternehmer informieren sich über Hochschul-Pläne für Dinslaken

Jahresauftakt des Unternehmerverbandes im Kreis Wesel mit Bürgermeister und Hochschul-Koordinator

Sind die Pläne, eine Hochschule in Dinslaken anzusiedeln, eine Chance für den Wirtschaftsstandort Dinslaken und die Region? Dieser Frage gingen Unternehmer aus dem Kreis Wesel nun bei der Jahresauftaktveranstaltung des Unternehmerverbandes nach. Die Pläne für die neue Hochschule wurden den Wirtschaftsvertretern vom Dinslakener Bürgermeister, Dr. Michael Heidinger, und vom Gesamtkoordinator Hochschulstadt Dinslaken, Daniel Lorberg, vorgestellt.

Heidinger ist von den großen Möglichkeiten, die sich durch eine Hochschule für Dinslaken eröffnen, überzeugt: „Unsere Stadt hat als grünes Tor zum Ruhrgebiet ein gute Anbindung an einen der größten Ballungsräume Europas. Das können wir offensiv nutzen, um als attraktiver Wohnort zu punkten. Mit der Hochschule können wir unsere Standortvorteile perfekt ergänzen und erreichen, dass sich qualifizierte junge Leute in unserer Stadt eine Zukunft aufbauen.“ Heidinger freut sich deswegen über das positive Votum des Stadtrates in Sachen Hochschule: „Wir haben viel Unterstützung aus Politik und Wirtschaft. Die Risiken sind überschaubar. Wir sollten die Chance nutzen.“

Dass die Hochschul-Pläne bereits sehr konkret sind, erläuterte Hochschul-Koordinator Lorberg: „Ich kann Ihnen heute versprechen, dass wir zum Wintersemester 2017 mit zwei Studiengängen beginnen werden.“ Die Studiengänge sollen die Schwerpunkte Immobilienmanagement und Unternehmenskommunikation haben. Lorberg sieht in einer starken Praxisorientierung die Profilierungschance für die Hochschule, die sich künftig „Friedrich Althoff Akademie der nachhaltigen Wissenschaften“ nennen soll. Mit dem Namen werde übrigens auch deutlich, ergänzt Bürgermeister Heidinger, dass das Thema Hochschule an die „Wiege der Wissenschaft“ zurückkehre. Schließlich sei der Dinslakener Friedrich Althoff als preußischer Politiker im 19. Jahrhundert Wegbereiter für die moderne Universitätslandschaft gewesen.

Der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft kommt große Bedeutung bei der Entwicklung der Hochschule zu. Lorberg lud die anwesenden Unternehmer ein, ihre Ideen und Wünsche bei der Ausgestaltung der Hochschule einzubringen. „Wir machen jetzt einen Anfang, aber wollen künftig natürlich noch stärker auch die Fachkräftebedarfe der Industrie in den Blick nehmen.“ Dazu brauche es die Unterstützung und das Engagement der Unternehmerschaft.

Die Diskussion der Unternehmer zeigte zudem, dass der viel beschworene Fachkräftemangel in vielen Betrieben längst keine Theorie mehr ist. Sehr aufmerksam schauen die Unternehmer deswegen darauf, wo sie künftig qualifizierten Nachwuchs finden. Die Stärkungen der klassischen dualen Ausbildung ist den heimischen Wirtschaftsvertretern wichtig. Da aber mittlerweile über die Hälfte aller Schulabgänger Abitur macht, sind auch Hochschulen mit starkem Praxisbezug gefragt.

„Die Hochschul-Pläne für Dinslaken sind vor diesem Hintergrund natürlich für die heimische Unternehmerschaft spannend. Wichtig ist für die gesamte Hochschullandschaft der Region der gute Austausch mit der Wirtschaft. An dieser Stelle arbeitet der Unternehmerverband aktiv daran, Brücken zu bauen“, so Martin Jonetzko, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes und Koordinator des Verbandes für den Kreis Wesel.

Zum Jahresauftakt die Hochschulpläne im Blick: Unternehmer aus dem Kreis Wesel mit Bürgermeister Dr. Michael Heidinger und Hochschul-Koordinator Daniel Lorberg (Foto: Unternehmerverband)

Ansprechpartner

Christian Kleff

Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

Telefon: 0203 99367-225

E-Mail:kleff(at)unternehmerverband(dot)org

Jennifer Middelkamp

Regionalgeschäftsführung Kreise Borken / Kleve und Pressesprecherin

Telefon: 0203 99367-223

E-Mail:middelkamp(at)unternehmerverband(dot)org

Geraldine Klan

Referentin

Telefon: 0203 99367-224

E-Mail:klan(at)unternehmerverband(dot)org

Sonja Kochem

Mitarbeiterin Marketing und Kommunikation

Telefon: 0203 99367-205

E-Mail:kochem(at)unternehmerverband(dot)org