Oberhausener Schüler im Berufecheck

Projektwoche des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Oberhausen mit Unterstützung von Unternehmerverband und Arbeitsagentur

Wie bewerbe ich mich richtig am Telefon? Wie rede ich meinen Gesprächspartner an? Was erwartet mich und welche Informationen werden verlangt? Diese Fragen wurden den Schülern des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Oberhausen im Rahmen eines praxisnahen Telefontrainings beantwortet. Als Telefongesprächspartner standen den Schülern jene Personalverantwortlichen zur Verfügung, die auch in ihren jeweiligen Unternehmen tagtäglich mit Bewerbungen konfrontiert sind.

Im Rahmen einer Berufsorientierungswoche lernten die Schüler aber nicht nur das Handwerkszeug, um sich später erfolgreich für einen Job zu bewerben. Auch in die heimischen Unternehmen mit ihren konkreten beruflichen Angeboten schnupperten die Schüler. Die teilnehmenden Oberhausener Unternehmen gewährten den Neuntklässlern bei Betriebserkundungen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Unterstützt wurde die Berufsorientierungswoche von folgenden Unternehmen: Volksbank-Rhein-Ruhr, AOK, BMW Autohaus Kruft GmbH, Evangelisches Krankenhaus Oberhausen, reflact AG, Fraunhofer-Institut UMSICHT und Siemens AG Energy Sector.

Ein Berufeparcours mit 10 Stationen, aufgebaut in der Aula der Schule, rundete die Praxiswoche ab. Der Parcours informierte über ganz praktische berufliche Arbeiten. Entscheidend war dabei: Die Schüler probierten beruflichen Tätigkeiten selbst aus. Sie lernten Werkzeuge und Materialien kennen. So hatten sie die Möglichkeit, ihre Talente und Vorlieben zu entdecken: An „Metallstationen“ wurde Draht gebogen, an „kaufmännischen Stationen“ wurden Zahlungsbelege ausgefüllt und an „medizinischen Stationen“ wurde der Puls gemessen.  

Möglich machten den umfassenden Berufecheck im Heinrich-Heine-Gymnasium auch das wirtschaftsbezogene Schulprojekt „Vertiefte Berufsorientierung“, das der Unternehmerverband gemeinsam mit der Agentur für Arbeit durchführt. „Je früher sich die Mädchen und Jungen über ihren weiteren Berufsweg informieren, desto besser können sie ihn planen und gestalten“, so Wolfgang Draeger, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Oberhausen.

„Es boten sich für viele Schüler gute Gelegenheiten, um mit Insidern ins Gespräch zu kommen. Ganz konkret nutzten einige Schüler sogar die Gelegenheit, Kontakte für das künftige Praktikum zu knüpfen“, bilanziert Thomas Löhr, Projektleiter der Vertieften Berufsorientierung in Oberhausen beim Unternehmerverband. „Das ist genau das, was wir beabsichtigen.“ Löhr freute sich besonders, dass man gerade Mädchen so auch technische Berufe näher bringen könne. „Junge Frauen entscheiden sich noch zu selten für die MINT-Berufe. Dabei bietet dieser Bereich große Chancen“, erläutert Löhr. Mit MINT sind die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gemeint. Mit Blick auf den immer größer werdenden Fachkräftebedarf in diesem Bereich legt der Unternehmerverband bei seinen vielfältigen Schulprojekten hier einen Schwerpunkt seiner Arbeit.

An insgesamt sechs Schulen in Oberhausen werden mit Unterstützung der Agentur für Arbeit wirtschaftsbezogene Schulprojekte durchgeführt, um Schüler auf die Berufswelt vorzubereiten. Weitere Informationen zu den Schulprojekten bei Thomas Löhr, Telefon: 0208 825-2006, E-Mail: loehr(at)haus-der-unternehmer(dot)de.

Telefontraining: Schüler trainierten mit Experten Bewerbungen am Telefon

Ansprechpartner

Christian Kleff

Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

Telefon: 0203 99367-225

E-Mail:kleff(at)unternehmerverband(dot)org

Jennifer Middelkamp

Regionalgeschäftsführung Kreise Borken / Kleve und Pressesprecherin

Telefon: 0203 99367-223

E-Mail:middelkamp(at)unternehmerverband(dot)org

Geraldine Klan

Referentin

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Sonja Kochem

Mitarbeiterin Marketing und Kommunikation

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