Moschee-Arbeit zeigt großen Unternehmergeist - Unternehmerverband besucht Fatih Moschee

„An diesem Ort kann man den türkischen Unternehmergeist sehr gut beobachten. Es ist schon beeindruckend, mit wie viel Engagement und Eigenleistung die Fatih Moschee errichtet wurde. Das ist bürgerschaftliches Engagement im besten Sinne“, lobt der Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes, Wolfgang Schmitz. Rund 25 Vertreter der Mülheimer Wirtschaft trafen sich heute Mittag in der Fatih Moschee. Sie waren der Einladung des Vorsitzenden des Moschee-Vereins, Ergün Öztürk, gerne gefolgt.

Zunächst erläuterte Moschee-Mitglied Ömer Tasel die Arbeit der Moschee. Ömer Tasel ist selbst als Unternehmer im Bereich des Werkzeugmaschinenhandels tätig. Die Aufgaben und Aktivitäten der Moschee reichten von der Jugend- und Bildungsarbeit bis hin zur Durchführung einer Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen, so Tasel.

Die Fatih-Moschee gehört dem Dachverband DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V.) an, dem über 880 Moscheen deutschlandweit angeschlossen sind. DITIB ist eng mit dem türkischen Staat verbunden. „Nach unserem Verständnis ist die Moschee kein Ort, wo sich die Moslems abschotten. Die Moschee ist ein Ort der Begegnung. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen“, so Ömer Tasel. Bei „unseren deutschen Freunden" bedankte sich Ömer Tasel herzlich: „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass wir in einem freiheitlichen und demokratischen Deutschland unsere Kultur und Religion leben können."

In einer Diskussionsrunde wurden auch Fragen des Zusammenlebens und der Integration erörtert. Ömer Tasel forderte die Unternehmer auf, auch den türkischen Jugendlichen eine Chance zu geben. Sprachliche Barrieren führten oft zu schlechteren Schul-Zeugnissen, aber trotzdem hätten auch türkische Jugendliche eine Chance verdient. „Das sei auch ein Stück weit die Übernahme von sozialer Verantwortung", so Tasel.

Wolfgang Schmitz lobte die Offenheit der Gastgeber und die genauen Kenntnisse der vorhandenen Integrationsprobleme. „Die Sprache sowie Bildung und Ausbildung sind die Grundlagen für eine verbesserte Integration. Hier müssen sich alle Seiten noch stärker engagieren“, so Schmitz. Die Moschee sei mit ihren vielseitigen Aktivitäten durchaus ein Beitrag zur Integration. „Selbstverständlich sind auch die türkischen Unternehmer, die zahlreich Mitglied im Moschee-Verein sind, immer herzlich Willkommen im Unternehmerverband", gab Schmitz abschließend der Hoffnung Ausdruck, vielleicht künftig mehr türkische Mitglieder im Unternehmerverband begrüßen zu können.

Der Vorsitzende des Moschee-Vereins, Ergün Öztürk (hier rechts im Bild), führte die Unternehmer auch durch den Waschraum, den jeder Moslem vor dem Gebet besucht

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