Lison: Lösungen statt Rituale

Metallverband kritisiert „reflexartige Feindseligkeiten“

 

Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmerverbandes der Metallindustrie Ruhr-Niederrhein UVM, Heinz Lison, hat die IG Metall aufgefordert, auf „weitere Rituale zu verzichten“ und mit der Bereitschaft zu einer raschen Lösung an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Leider verstünde die Gewerkschaft unter dem Auslaufen der Friedenspflicht nur das reflexartige Einleiten von Feindseligkeiten, sagte Lison am Mittwoch in Duisburg vor Metall-Arbeitgebern.

Dass die IG Metall nach eigenen Aussagen beabsichtigt, die Betriebe mit Warnstreiks „empfindlich zu treffen“, zeige leider fehlendes Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Sicherung der Arbeitsplätze. Lison: „Immer noch sind 3,9 Millionen in Deutschland arbeitslos – da sollten Jobvernichtungs-Strategien tabu sein“. 

Lison setzt dennoch Hoffnungen auf die Verhandlungsrunde in Baden-Württemberg am 3. Mai. Der nordrhein-westfälische Dachverband Metall NRW nimmt an diesen Gesprächen teil. Da „20 bis 30 Prozent der Betriebe in der Metall- und Elektroindustrie bisher nicht am Aufschwung teilhaben“, sieht Lison Differenzierungsbedarf auch bei den Jahressonderzahlungen. Die Unternehmen müssten hierbei einen größeren Entscheidungsspielraum erhalten.

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