Lison: Die IG Metall steckt in der Sackgasse

Gewerkschaft soll nicht „mit Warnstreiks das Mobiliar zerschlagen“

Heinz Lison, Vorstandsvorsitzender des Unternehmerverbandes der Metallindustrie Ruhr-Niederrhein UVM, wirft der IG Metall vor, sie betreibe mit ihren hohen Lohnforderungen vor allem eine Kampagne gegen ihren Mitgliederschwund. Die Gewerkschaft habe seit Monaten unter den Arbeitnehmern eine extreme Erwartungshaltung erzeugt und werde es schwer haben, wenn im Herbst die aktuellen Wirtschaftsprognosen vorliegen.

Lison geht bereits jetzt für die deutsche Metall- und Elektroindustrie von einem Nullwachstum im nächsten Jahr aus. Wer jetzt aber wie die IG Metall von einem „Korridor zwischen sieben und acht Prozent Lohnsteigerung“ rede, werde bald merken, dass er sich „in Wirklichkeit in einer Sackgasse befindet“. Der anhaltende Einbruch der Auftragseingänge sei alarmierend und verbiete „jedes Spiel mit dem Feuer überzogener Personalkosten“. Dennoch habe er die Hoffnung, dass die IG Metall „keinen Rückfall in die gerade überwundenen Krisenjahre herbeiführt, in denen Hunderte von Betrieben nur mit Sanierungstarifverträgen und harten Einschnitten überlebten“.

Lison warnte die Gewerkschaft auch vor ihrer angekündigten Warnstreik-Kampagne: „Wenn zwei Partner einen möglichst sachlichen Dialog führen wollen, ist es wenig hilfreich, wenn einer der beiden zuvor Tag für Tag das Mobiliar zerschlägt“.

 

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