Industrieservice: Fachkräfte finden und binden

Fachbeitrag zum „Jahrbuch Turnaround“ / Expertise aus der Praxis

In zweiter Ausgabe ist Anfang des Jahres das „Jahrbuch Turnaround“ erschienen. Herausgeber ist die Berliner T.A. Cook & Partner Consultants GmbH, eine internationale Managementberatung für Asset und Operations Management. Das Jahrbuch bietet zahlreiche Fachbeiträge und Interviews; sowohl Experten aus der chemischen und petrochemischen Industrie, von Raffinerien und Kraftwerken als auch Serviceanbieter berichten über neue Strategien und praktische Erfahrungen. Auch der Unternehmerverband Industrieservice ist in der aktuellen Auflage mit einem Fachbeitrag vertreten. Unter der Überschrift „Kreativ, mutig, zäh – wie man Fachkräfte findet und bindet“ erläutert Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schmitz verschiedene Ansätze zur Mitarbeitergewinnung. Ergänzt wird der Beitrag um eine Expertise aus der Praxis: Der Vorsitzende des Unternehmerverbandes Industrieservice, Dr. Reinhard Eisermann, im Hauptamt Geschäftsführer der Lobbe Industrieservice GmbH & Co. KG in Iserlohn, äußert sich zu den Fragen, was Firmen tun können, um Fachkräfte für den Industrieservice zu begeistern, was sich sein Unternehmen vom kooperativen Studiengang „Industrielles Servicemanagement“ an der FH Dortmund erhofft und welche anderen Wege es einschlägt, um Fachkräfte zu gewinnen.

Wie in vielen anderen Branchen auch werden im Industrieservice Facharbeiter und Fachkräfte knapp, was zwei Hauptursachen hat: Zum einen herrscht über Ausbildungsberufe wie die „Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice“ – an der Entwicklung dieses Berufsbildes wirkte der Unternehmerverband Industrieservice vor mehr als zehn Jahren übrigens aktiv mit – oftmals Unkenntnis. Zu einseitig denken die Jugendlichen dabei nur an „Kanalsanierung“, in der Berufsberatung wird das breite Spektrum der Industriereinigung vernachlässigt. Zum anderen ist auch für Quereinsteiger mit handwerklicher Vorbildung der Einstieg in den Industrieservice nicht ohne Weiteres machbar: Die Kunden fordern einen großen Katalog an Zugangsvoraussetzungen; alle eingesetzten Mitarbeiter müssen Grundsatzuntersuchungen vorweisen und bei Zertifizierungsstandards im Sicherheitsbereich ein einheitliches Qualifikationslevel haben. Hier müssen die Firmen also zunächst in Vorleistung gehen – ohne den neuen Mitarbeiter in seiner Arbeitsweise und seinem Einsatzwillen zu kennen.

Lösungswege aus der Misere, bei diesen sehr speziellen Anforderungen im Industrieservice und Turnaround-Geschäft die passenden Mitarbeiter zu finden, zeigt Schmitz in dem Fachbeitrag auf, etwa Kooperationen mit dem jobcenter, öffentlich geförderte Projekte, demografieorientierte Personalarbeit, interne Karriereplanung oder das aktive Zugehen auf Schulen.

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier (pdf).

Das gesamte Jahrbuch können Sie sich hier downloaden.

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