Flexibilität sichert Mülheimer Lebenshilfe Fachkräfte

371 Mitarbeiter, davon 19 Auszubildende – die Lebenshilfe Mülheim engagiert sich auch in herausfordernden Zeiten stark für den Nachwuchs. Heilerziehungspflegende, Kaufleute im Gesundheitswesen und dual Studierende im Bereich „Soziale Arbeit“ starten hier ins Arbeitsleben. „Die Lebenshilfe Mülheim geht bei der Ausbildung einen sehr transparenten Weg. Die Auszubildenden werden angeregt, eigenständig Lösungen zu entwickeln. Beispielsweise gehört eine offene Fehler- und Feedbackkultur zur Unternehmensphilosophie. Darüber hinaus hat das Unternehmen die Zahl seiner Ausbildungsplätze trotz herausfordernder Zeiten noch einmal erhöhen können – und das im überaus wichtigen Bereich Pflege und Gesundheitswesen“, lobte Kerstin Einert-Pieper vom Unternehmerverband. Als Anerkennung überreichte sie den Ausbildungsverantwortlichen nun die Urkunde „AusgezeichnetAusbilden!“ und einen Präsentkorb.

Ein weiterer lobenswerter Punkt: Die Auszubildenden, die bei der Lebenshilfe Mülheim ins Berufsleben starten, werden in der Regel auch übernommen: „Wir führen frühzeitig Gespräche mit unseren Auszubildenden und erstellen gemeinsam einen Plan, wie sich nach Abschluss der Ausbildung die Zukunft für sie bei uns gestalten könnte“, berichtet Christiane Schmidt, Vorstand bei der Lebenshilfe Mülheim, die die Urkunde und den Korb zusammen mit ihrem Kollegen Markus Spadzinski entgegennahm. Anreize für die jungen Leute, beim Unternehmen zu bleiben, gibt es viele: „Unsere Azubis erhalten von allen Mitarbeitenden von Beginn an die Unterstützung, die sie benötigen, und wir reagieren sehr flexibel auf individuelle Situationen im Leben unserer Azubis“, so Schmidt.

„Der Fachkräftemangel ist sehr groß – trotz aller Krisen wie Corona, Energie- und Rohstoff-Preisexplosion, Lieferketten-Problemen oder Krieg. Mit über 1.000 gemeldeten Ausbildungsstellen seit Oktober zeigen die Firmen in Mülheim nach aktuellen Arbeitsagentur-Zahlen weiterhin sehr großes Ausbildungs-Engagement“, weiß Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. Hierzulande hielten die Betriebe an der Ausbildung fest und zeigten sich vorbildlich für den Nachwuchs. „Diese Vorbildfunktion rücken wir ins Rampenlicht und würdigen besonders aktive Mitgliedsunternehmen im Rahmen der Aktion ‚AusgezeichnetAusbilden!‘.“

Die Würdigung durch den Unternehmerverband bettet sich in die zweite Auflage von #NRWirtschaftBildetAus ein, eine Ausbildungskampagne von unternehmer nrw. Ziel ist es, u. a. mit YouTube-Videos für Ausbildung zu werben. Der Unternehmerverband organisiert zudem das Projekt „Meine berufliche Zukunft in Mülheim“, bei dem Ausbildungsbetriebe und deren Azubis mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch über ihren Werdegang und die vielen Berufsbilder kommen – Corona-bedingt auch digital möglich.

Auszeichnung für vorbildliches Ausbildungsengagement: Markus Spadzinski und Christiane Schmidt, Vorstand der Lebenshilfe Mülheim, nahmen Urkunde und Präsentkorb von Kerstin Einert-Pieper (Mitte) vom Unternehmerverband entgegen. (Foto: Lebenshilfe Mülheim)

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