Bericht: Business Break Bocholt

Michael Ebbers, Leiter des Berufskollegs am Wasserturm, trug am 27. Februar 2008 beim Unternehmerfrühstück in Bocholt vor

Am Beispiel einer Schülerin, die von einem Auslandspraktikum in London für einen Tag nach Münster zu einem Assessementtest (Einstellungstest) flog, diesen bestand und am selben Tag noch wieder zurück zum Praktikum flog, machte Michael Ebbers, Leiter des Berufskollegs am Wasserturm deutlich, welche Anforderungen die Wirtschaft an die Absolventen der Schule stellt.

"Sie müssen belastbar, mobil, flexibel und zielorientiert sein und die Absolventen der Euro Business Class an unserer Schule sind das allesamt", erläuterte Ebbers, der vor geladenen Vertretern von Unternehmen, Organisationen und Vereinigungen beim "Business Break" im Hotel Residenz referierte.

Eingeladen hatte die Unternehmerverbandsgruppe gemeinsam mit dem Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der Stadt Bocholt zum ersten Business Break im Jahre 2008. Über 50 Gäste folgten den Ausführungen Ebbers. Das Berufskolleg am Wasserturm hat zurzeit knapp 1.700 Schülerinnen und Schüler, die von einem Kollegium 65 hauptberuflicher Lehrer und Lehrerinnen unterrichtet werden. "Jenseits des Nutzens für die Wirtschaft liegt der europäischen Ausrichtung immer ein tieferer Sinn zu Grunde", erläuterte Ebbers und erinnerte sich an eine Begebenheit aus seinem eigenen Schulleben. Vor der Abfahrt zu einem Schüleraustausch mit Frankreich habe ihn sein Vater seinerzeit zur Seite genommen und gesagt: "Junge du hast Glück, dass du in diesen Zeiten fahren darfst, du lernst neue Menschen und neue Freunde kennen, als ich nach Frankreich gefahren bin, war das mit einem Gewehr und wir sind zum Feind gefahren", berichtete Ebbers.

Friedenssichernde Aspekte seien auch ein Zeichen Europas. "Ohne Stabilität und Sicherheit funktioniert auch die Wirtschaft nicht", so Ebbers. Keimzelle seiner Schule im Rahmen der europäischen Ausrichtung sei die "Euro Business Class". In Zusammenarbeit mit den Unternehmen sei seinerzeit gefragt worden, wie viele und welche Sprachen nötig seien, "die Unternehmen haben uns mitgeteilt, dass Englisch, Spanisch und auch Niederländisch unbedingt notwendig sind", so Ebbers.

Im Jahre 2000 wurde das Berufskolleg am Wasserturm erster Bundessieger und erhielt das Europäische Sprachsiegel. Daneben wird die Euro Business Class auch noch durch die Zusatzqualifikation "IHK-Fremdsprachenkorrespondent/in" ergänzt. "Im Rahmen der Ausbildung zur allgemeinen Hochschulreife werden die Schüler zwei Jahre lang mit vier zusätzlichen Stunden Fremdsprachenunterricht (insgesamt 15) auf die IHK-Prüfung vorbereitet", erläutert Ebbers. Geplant ist am BkaW, sich für das "Certi Lingua" zu bewerben, eine zusätzliche Qualifikation, bei der zwei Fremdsprachen auf Leistungskursniveau abgeleistet und eine europäische Projektarbeit entwickelt werden müssen. "Das ist für einige gute Schüler", grenzt Ebbers ein.

Unter folgendem Link finden Sie den vollständigen Bericht mit vielen Fotos des Business Breaks.

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