Ausbildung als aussichtsreiche Basis fürs Studium

Unternehmerverband fördert insgesamt sieben Stipendiaten / Jens Kondring studiert Energie- und Wassermanagement an der Hochschule Ruhr West

Ein 23-Jähriger, der bereits eine abgeschlossene Ausbildung zum Industriekaufmann vorweisen kann und jetzt sehr engagiert Energie- und Wassermanagement an der Hochschule Ruhr West studiert: „Sie haben einen vielversprechenden Weg eingeschlagen“, bescheinigt Kerstin Einert-Pieper, Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft, Stipendiat Jens Kondring. Der Mülheimer ist einer von insgesamt sieben Studierenden aus der Region, die der Unternehmerverband Metall Ruhr-Niederrhein mit einem Deutschlandstipendium unterstützt

Der berufliche Werdegang von Jens Kondring begann mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann bei der SVS-Versorgungsbetriebe GmbH in Stadtlohn. Der Wahl-Mülheimer, der in einem Studentenwohnheim lebt, stammt gebürtig aus Vreden im Westmünsterland. Die Ausbildung sei für ihn der perfekte Start gewesen, resümiert der 23-Jährige. „Ich habe festgestellt, dass ich auf jeden Fall einen kaufmännischen Beruf ausüben möchte. Gleichzeitig interessierte mich der Bereich Wasserversorgung und Energiedienstleistungen.“ Er habe daraufhin gezielt nach passenden Studiengängen gesucht und sei an der Hochschule Ruhr West fündig geworden.

Gestartet sei er mit knapp 60 Kommilitonen. „Jetzt ist es noch rund die Hälfte“, so Kondring. Durch seine bereits abgeschlossene Berufsausbildung habe er viel konkretere Vorstellungen von den Inhalten des Studiums gehabt, als viele seiner Mitstudenten. Kondring, der jetzt im vierten Semester studiert, arbeitet in den Semesterferien regelmäßig bei seinem alten Arbeitgeber. Im Rahmen seines Praxissemesters im nächsten Jahr würde er allerdings gerne woanders berufliche Erfahrungen sammeln. „Wir sind hier in der MEO-Region sehr gut vernetzt. Gerne stellen wir für Sie Kontakte her“, bot Kerstin Einert-Pieper dem engagierten Studenten an, der einen Notendurchschnitt von ca. 1,2 vorweisen kann. „Wir sind natürlich daran interessiert, dass Fachkräfte wie Sie in unserer Region Fuß fassen“, fügt Einert-Pieper hinzu.

Ein weiterer Stipendiat des Unternehmerverbandes an der Hochschule Ruhr West ist Nicolas Schneider. Der 21-Jährige absolviert eine Berufsausbildung als Elektroniker und parallel ein Maschinenbau-Studium. Möglich macht das ein duales Studium an der HRW, festangestellt ist der gebürtige Leipziger bei Siemens in Mülheim. „Ich konnte mein Ziel erreichen, das Studium zu verkürzen und stehe kurz vor der Bachelor-Arbeit. Im kommenden Wintersemester werde ich mein Masterstudium, ebenfalls in Kooperation mit der Siemens AG, beginnen“, erläutert Schneider seine Pläne für die Zukunft.

Weitere fünf Stipendiaten des Unternehmerverbandes studieren an der an der Hochschule Rhein Waal (Campus Kleve und Kamp-Lintfort), an der Westfälischen Hochschule (Standort Bocholt) und der Universität Duisburg-Essen. Der Arbeitgeberverband vertritt Unternehmen von Duisburg über Mülheim und Oberhausen bis nach Wesel, Bocholt und Emmerich. Weitere Informationen unter www.unternehmerverband-metall-ruhr-niederrhein.org

Zu Besuch im HAUS DER WIRTSCHAFT: Stipendiat Jens Kondring tauschte sich mit Kerstin Einert-Pieper, Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft, über sein Studium aus. (Foto: Unternehmerverband)

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