A40-Brücke: Nur die Zukunft zählt

Der Unternehmerverband will, dass die Potentiale anderer Verkehrsträger besser genutzt werden

„Natürlich ist es einfach, jetzt in das Klagelied über den Zustand der A40-Brücke einzustimmen. Die Versäumnisse der Vergangenheit sind ja auch mehr als ärgerlich. Doch unser Blick sollte jetzt in die Zukunft gehen“, betont der Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes, Wolfgang Schmitz. Allen Verantwortlichen sei wohl jetzt klar, dass es einen Paradigmenwechsel bei der Finanzierung der Verkehrswege geben müsse.

Der Unternehmerverband warnt hierbei vor einer „Flickschusterei“. „Wir brauchen ein umfassendes Verkehrskonzept, das stärker auf die Verzahnung der Verkehrsträger setzt“, fordert Schmitz. Die großen Probleme der Straßen in NRW zeigten nicht nur einen Investitionsstau, sondern eine übermäßige Belastung – vor allem durch den LKW-Verkehr.

Die Potenziale anderer Verkehrsträger würden noch nicht hinreichend genutzt, ist sich Schmitz sicher. Im Bereich Schiene seien die „Betuwe-Linie“ und der „Eiserne Rhein“ Verkehrsprojekte mit oberster Priorität. „Aber gerade auch die Binnenschifffahrt wird noch stiefmütterlich behandelt. Dabei ist sie beim Transport von Massengut fast unschlagbar. Den Standortvorteil Binnenschifffahrt müssen wir deswegen viel stärker nutzen, um die Straße zu entlasten“, sagt Schmitz. Hier sei die Politik gefordert, aber auch die Betriebe müssten die Chancen der Wasserstraßen stärker erkennen. Die Entwicklung des Duisburger Hafens sei hier ein Musterbeispiel für ein intelligentes Netzwerk.

Die A40-Brücke sei aber natürlich eine Hauptschlagader der regionalen Wirtschaft. „Es muss alles getan werden, damit die Beeinträchtigungen so gering und kurz wie möglich gehalten werden“, betont Schmitz. Es drohe andernfalls ein Imageschaden auch für den Logistikstandort. „Die zentrale Lage im Herzen Europas ist unser bestes Argument, aber man muss uns auch erreichen können“, mahnt Schmitz.

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