Erfahren, was nach der Schule möglich ist

Unternehmerverband und Gustav-Heinemann Gesamtschule luden zur Berufsbörse ein

Ein Arbeitstag einmal anders, nämlich im Klassenraum einer Schule – das war das Motto vieler Firmen, Hochschulen und anderer Einrichtungen aus Mülheim und der Region. Als Ratgeber zur Berufsplanung aus Wirtschaft, Verwaltung und Forschung präsentierten sie sich den Schülern des 12. und 13. Jahrganges der Gustav-Heinemann Gesamtschule Mülheim. Es bestand für die Schüler die Gelegenheit, die Stände in den Klassenräumen, in denen die jeweiligen Vorträge stattfanden, sowie die Ausstellungsflächen auf dem Flur aufzusuchen. Hier konnten sie Erfahrungen austauschen und mit den Referenten und den Firmenvertretern direkt Kontakt knüpfen. Möglich machte diesen Informationstag das Projekt „Vertiefte Berufsorientierung“, an dem insgesamt drei Mülheimer Schulen teilnehmen. Es wird vom Unternehmerverband gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Oberhausen/Mülheim durchgeführt. „Ziel ist es, dass die Schüler die Vielfalt der Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie deren Anforderungen kennen lernen. Dadurch erkennen sie leichter, welche Berufe zu ihren Neigungen und Fähigkeiten passen“, verdeutlichte Thomas Löhr, Referent beim Unternehmerverband. Wolfgang Draeger, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Oberhausen, befürwortet die praxisorientierte Projektarbeit: „Die schulische Berufsorientierung ist ein elementarer Bestandteil, um erfolgreich ins Berufsleben zu starten. Dadurch leisten wir einen wichtigen Beitrag, damit die hohe Zahl der Ausbildungs- und Studienabbrüche verringert wird.“

„Das Konzept, die Schüler mit Wirtschaft, Forschung und Verwaltung in Kontakt zu bringen, ist an unserer Schule seit Jahren bewährt und hat viel positive Resonanz“, erklärte Vera Laufer-Joußen, Berufswahlkoordinatorin. So hätten die Schüler zunehmend über Berufsorientierungsprojekte, vor allem dank der Beratungsgespräche mit den Referenten, einen Ausbildungsplatz erhalten oder sich für ein bestimmtes Studienfach entschieden. Verschiedene Bausteine auf der Ebene der Sekundarstufe II ergänzten das Konzept der Berufsbörse. Dazu zählen Elterninfo-Abende und Sprechstunden in der Schule mit dem Kooperationspartner, der Agentur für Arbeit, das Betriebspraktikum für den 12. Jahrgang oder Ausstellungsbesuche im MINT-Bereich sowie Unterrichtsgänge zu den Hochschulen. Vera Laufer-Joußen fügte hinzu: „Durch die gemeinsame Durchführung der Berufsbörse mit unserem Kooperationspartner, dem Unternehmerverband, wird die Ausrichtung gemeinsamer Projekte nun auf die Oberstufe ausgeweitet. Ebenfalls neu am Konzept der Berufsbörse: auch ausgewählte Schüler des 10. Jahrganges nahmen an der Berufsbörse teil.“

Solche wirtschaftsbezogenen Schulprojekte führt der Unternehmerverband bereits seit Jahrzehnten durch. Doch vor dem Hintergrund des vielzitierten Fachkräftebedarfs fällt es den Unternehmen immer schwerer, Bewerber vor allem für die technischen Berufe zu finden. Deshalb machte der Verband die Fachkräfte-Frage in diesem Jahr zum Schwerpunkt-Thema: „Wir bringen Schüler mit Unternehmern sowie Hochschulen zusammen und begegnen so der Fachkräfte-Frage praxisnah“, erläuterte Elisabeth Schulte, Mitglied der Geschäftsführung des Unternehmerverbandes. Der Verband hat durch seine rund 180 Mitgliedsunternehmen in Mülheim beste Kontakte zu Personalleitern und Ausbildern. „Wir schlagen die Brücke zu den Schulen und bereiten die Schüler damit systematisch auf die Praxis in der Wirtschaft vor“, so Schulte abschließend. Weitere Informationen zu den Schulprojekten bei Thomas Löhr, Telefon: 0208 825-2006, E-Mail: loehr(at)unternehmerverband(dot)org

Die Sparkasse Mülheim beantwortete die Fragen der interessierten Schüler der Gustav-Heinemann Gesamtschule während der Berufsbörse (Foto: Unternehmerverband)

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