Katerfrühstück 2026

Wenn andernorts am Aschermittwoch das närrische Treiben endet, beginnt beim Unternehmerverband Mülheimer Wirtschaft traditionell der politische Realitätscheck. Rund 120 Gäste aus Wirtschaft, Stadtspitze sowie Landes- und Kommunalpolitik folgten der Einladung zum Katerfrühstück und nutzten den Rahmen für eine Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Lage und formulierten Perspektiven für den Standort.

„Aschermittwoch ist alles vorbei? Mit Blick auf das Weltgeschehen fragt man sich eher: Ist das ganze Jahr Karneval? Das macht es für die Wirtschaft nicht einfacher“, sagte Hanns-Peter Windfeder, Vorstandsvorsitzender des Mülheimer Unternehmerverbandes. 

Die konjunkturelle Lage bleibe angespannt. In einigen Branchen entstünden neue Chancen, in anderen dominierten Personalabbau und Zurückhaltung. „Die Stimmung stagniert leider auf niedrigem Niveau – gerade in Industrie und Handel. Viele Betriebe stehen zwischen Hoffen und Bangen. Die Signale sind da. Jetzt muss es auch losgehen.“

In diesem Jahr wurden beim traditionellen Katerfrühstück nicht nur die tollen Tage verabschiedet: Im zweiten Teil des Katerfrühstücks auch die langjährige Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft, Rechtsanwältin Kerstin Einert-Pieper. Nach 25 Jahren geht sie in den Ruhestand. Sie baute den Verband seit 2001 entscheidend mit auf. Windfeder würdigte ihr außerordentliches Engagement: Sie habe sich „extrem tief in Mülheim hineingekniet“, Netzwerke aufgebaut, Unternehmen und die Menschen dahinter persönlich kennengelernt – nicht aus Pflicht, sondern aus Überzeugung. 

Kerstin Einert-Pieper selbst erinnerte an ihren durchaus skeptischen Start in Mülheim – und an eine „wunderbare Verbandsgeschichte“, die daraus wurde.

Weitere Informationen in der Medieninfo.

 

Blicken Sie mit uns zurück auf einige Highlights in Bild und Ton

Impressionen vom Katerfrühstück 2026

Foto-Rückblick Katerfrühstück 2026

Katerfrühstück 2025

Am Aschermittwoch ist nix vorbei! Denn dann lädt der Unternehmerverband Mülheimer Wirtschaft zum traditionellen Katerfrühstück. Dieses Jahr allerdings nicht, um Politik und Verwaltung der Stadt Mülheim an der Ruhr in die Pflicht zu nehmen, sondern um den ersten großen Meilenstein der eigenen Geschichte zu feiern:
Vor 25 Jahren schlossen sich die Mitglieder des Vereins zur Förderung der Mülheimer Wirtschaft und die in Mülheim ansässigen Mitglieder der Unternehmerverbandsgruppe zum Unternehmerverband Mülheimer Wirtschaftsvereinigung zusammen.

Ein wichtiges Ziel der Gründung (neben der arbeitsrechtlichen Betreuung der Mülheimer Unternehmen): die Neuordnung des bisherigen kommunalen Wirtschaftsförderungsamtes hin zu einer effizienteren Wirtschaftsförderung in einem Public Private Partnership. Über viele Jahre waren Stadt und Verband Gesellschafter der Mülheim & Business GmbH. Bis vor wenigen Jahren deutlich wurde, dass das Thema Wirtschaft so aus dem Fokus von Politik und Verwaltung geraten war. Das Ende von Mülheim & Business war gleichzeitig der Start einer neuen Qualität des Miteinanders von Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Das betonte auch Oberbürgermeister Marc Buchholz in seinem Grußwort.

Aber warum beteiligte sich der Arbeitgeberverband damals an der Wirtschaftsförderung? Weil unser Mülheimer Verband sich von Beginn an auch als Wahrer der Interessen seiner Mitglieder verstanden hat. Und daran habe sich nichts geändert, so der Vorsitzende Hanns-Peter Windfeder vor rund 130 Gästen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft:

>> Mehr noch: Es ist auch die Aufgabe, Akzeptanz für die Wirtschaft und deren wichtige Rolle bei der Finanzierung kommunaler/staatlicher Einrichtungen für die Bürger zu wecken beziehungsweise zu sichern. Unternehmen sind für eine Kommune kein Selbstzweck – sie sind unverzichtbar für die Finanzierung unseres Gemeinwesens, für Arbeitsplätze, für Innovation und Fortschritt. <<

Das wird sich auch in den kommenden 25 Jahren nicht ändern!

Foto-Rückblick Katerfrühstück 2025

Katerfrühstück 2024

Den Aschermittwoch nutzen nicht nur traditionell die Parteien für eine politische Analyse, sondern auch die Wirtschaft in Mülheim an der Ruhr. In diesem Jahr lobte Hanns-Peter Windfeder, der Vorstandsvorsitzende unserer Mülheimer Wirtschaft, beim Katerfrühstück Politik und Verwaltung gar für die aktive Flächenpolitik vor Ort. Er mahnte aber auch, bereits jetzt die nächsten Schritte zu denken und zu planen. Mülheim habe bei vielen Kennzahlen noch Luft nach oben - wenn die Entscheider sich auf die wichtigsten Parameter konzentrierten, dann habe die Stadt in vielen Bereichen gute Perspektiven. Die Wirtschaft kann also auch loben, wenn etwas gut läuft. Aber wir werden weiterhin unseren Finger überall dort in die Wunde legen, wo wir Verbesserungspotenziale sehen.

Das Katerfrühstück wurde abgerundet von einer faszinierenden Zauberer-Show des Magiers Oliver Henke.

 

Katerfrühstück 2023

Wenn man einen „Quizgott“ zu Gast hat, darf man mit einer versierten Antwort rechnen: „Wo steht Mülheim an der Ruhr?“ Um diese Kernfrage drehte sich das traditionelle Katerfrühstück des Mülheimer Unternehmerverbandes, das zum elften Mal im HAUS DER WIRTSCHAFT stattfand. Lokalpolitik, Verwaltung inklusive Stadtspitze und die Unternehmerinnen und Unternehmer in dieser Stadt nutzten die Gelegenheit zum Austausch. 

Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft, Hanns-Peter Windfeder, betonte, dass man auf einem guten gemeinsamen Weg für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort sei, es aber auch noch Luft nach oben gäbe. Er appellierte. „Kommt raus aus Cocooning, Schneckenhaus und Homeoffice, gestaltet mit und führt wieder klarer und mutiger!“ 

Den unterhaltsamen Teil des Katerfrühstücks übernahm Sebastian Jacoby, der als „Quizzgott“ aus verschiedenen TV-Formaten wie „Der Quiz-Champion“ und „Gefragt – Gejagt“ bekannt ist. 

Ihre Ansprechpartnerinnen

Kerstin Einert-Pieper

Rechtsanwältin
Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft

Claudia Fischer

Büroleitung Mülheim