So viele Stipendienförderer wie noch nie

Kilian Bauer, Student an der Westfälischen Hochschule in Bocholt, erhält ein Stipendium des Unternehmerverbandes. Als Werksstudent arbeitet der heranreifende IT-Experte bei einem Microsoft-Partner in Hamminkeln.

Seit 2009 werden bundesweit so genannte Deutschlandstipendien vergeben. Besonders leistungsstarke Studierende erhalten so 300 Euro, je zur Hälfte vom Staat und einem Förderer bezahlt. An der Westfälischen Hochschule (WH) sind es derzeit 95 Stipendiaten und 44 Organisationen, Einrichtungen und private Förderer, zu denen auch der Unternehmerverband zählt. Bei der jährlichen Stipendiaten-Feier und pünktlich zum zehnten Geburtstag des Deutschlandstipendiums traf Verbandsingenieur Jürgen Paschold, zuständig für die Regionalgeschäftsführung der Kreise Borken und Kleve, nun Kilian Bauer, den aktuellen Stipendiaten des Unternehmerverbandes Metall Ruhr-Niederrhein.

Hauptberuflich ist Kilian Bauer Master-Student „Dienstleistungsmanagement“, nebenberuflich Werksstudent „Softwareentwicklung“. Der 26-Jährige reift gerade zu jenen heiß begehrten IT-Fachkräften heran, die überall fehlen. Anschluss an die Berufswelt hat Bauer bereits in seiner Heimat gefunden: Der Bocholter arbeitet bei der Component Design GmbH in Hamminkeln, einem Microsoft Silver Partner. Dort programmiert der Student Erweiterungen für ERP-Systeme, sodass Standardlösungen am Ende auf den speziellen Bedarf des Kunden zugeschnitten sind. „Das Entwickeln von Software macht mir richtig Spaß. Und der Master hilft dabei, dass ich fit für Geschäftsprozesse, BWL und Personal werde.“ Für seinen Werdegang hat Bauer klare Ziele: Entwickler, Consultant, Projektleiter – das sind die Karrierestufen, die der IT-Experte anpeilt. Schon seine Wirtschaftsinformatiker-Bachelor-Arbeit schrieb er beim Hamminkelner Unternehmen, das Besondere war, dass er sie als Gruppenarbeit mit einem Kommilitonen schrieb, „es ging um die Konzeptionierung und Implementation eines Lagerverwaltungssystem für Kleinstunternehmen“, berichtet Bauer. Sein nächstes dreimonatiges Praktikum möchte er aber in einem anderen IT-Unternehmen im Großraum Düsseldorf machen und sucht dafür gerade eine passende Stelle.

Beim Deutschland-Stipendium hat der Unternehmerverband seit 2012 sechs WH-Studierende in den Studiengängen Verteilte Systeme, Mechatronik, Bionik sowie Informatik Softwaresysteme gefördert. In seinem Verbandsgebiet fördert der Arbeitgeberverband zudem pro Jahr weitere sechs Stipendiaten an der Hochschule Ruhr West (Standort Mülheim), an der Hochschule Rhein Waal (Kamp-Lintfort) und an der Universität Duisburg-Essen. Paschold: „Der Unternehmerverband unterstützt das Deutschlandstipendium, weil die hiesige Wirtschaft, insbesondere die Metall- und Elektrounternehmen, technisch versierten Nachwuchs brauchen, um bei Forschung und Entwicklung an der Spitze zu bleiben.“ Deshalb sucht der Unternehmerverband auch über Stipendien die Nähe zu Studierenden, die die Fachkräfte von morgen sind.

Jürgen Paschold, Verbandsingenieur des Unternehmerverbandes, mit dem Stipendiaten Kilian Bauer. (Foto: WH)

Ansprechpartner

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