Chronik

Februar 2020

  • 13. Februar: An Bord des Kreuzfahrtschiffs „Diamond Princess“ bildet sich der erste große Epidemieherd außerhalb Chinas. Beim Landgang eine Woche später werden über 600 Passagiere positiv getestet.
  • 15. Februar: An der „Kappensitzung“ in Gangelt (Kreis Heinsberg) nehmen 300 Personen teil. Diese Karnevalsveranstaltung gilt als erster großer Infektionsherd, da ein infiziertes Ehepaar daran teilgenommen hat.
  • 23. Februar: Krisenherd Nord-Italien: Um die lombardische Kleinstadt Codogno wird die erste „Zona Rossa“ eingerichtet. Die 50.000 Bewohner dürfen sich nicht mehr frei bewegen.
  • 24. Februar: Der Rosenmontag wird in allen deutschen Hochburgen gefeiert
  • 28. Februar: Als erste weitreichende Reaktion auf den neuen Virus wird die internationale Reisemesse ITB Berlin abgesagt

Mai 2020

  • 4. Mai: NRW hat einige seiner Corona-Regeln vorsichtig gelockert. Friseure dürfen wieder arbeiten, Zoos wieder öffnen, mehr Bahnen sollen fahren.
  • 6. Mai: Die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer verkünden weitere deutliche Lockerungen der pandemiebedingten Einschränkungen. Arndt G. Kirchoff, Präsident unternehmer nrw, erklärte, dies sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur wirtschaftlichen Erholung des Landes.
  • 7. Mai: Die Viertklässler in NRW kehren an die Schulen zurück
  • 11. Mai: Ab heute gelten eine ganze Reihe Lockerungen in NRW: Alle Geschäfte dürfen öffnen. Bedingung hier: Auf zehn Quadratmeter Verkaufsfläche darf nur eine Person kommen. Restaurants dürfen Gäste empfangen. Neben strengen Hygieneauflagen gilt 1,50 Meter Abstand. Buffets mit offenen Speisen sind nicht erlaubt. Ferienwohnungen und -häuser können wieder bezogen, Campingplätze angesteuert werden. Auch Freizeitparks, Bootsverleih, Fitnessstudios und Tanzschulen dürfen öffnen. Kleinere Konzerte und Aufführungen unter freiem Himmel sind erlaubt. Viele Schüler kehren in die Schulen zurück, werden aber abwechselnd unterrichtet.
    Unternehmerverband veröffentlicht Presseinformation "Digitale Bildung: Versäumnisse jetzt aufholen, Chancen nutzen"
  • 13. Mai: Unternehmerverband veröffentlicht Presseinformation "Umfrage: Mehr Kurzarbeit, deutlicher Umsatzrückgang"
  • 15. Mai: NRW hebt die Quarantäne-Vorschrift für Rückkehrer aus den europäischen Nachbarstaaten auf.
  • 18. Mai: Schrittweise geht es in Nordrhein-Westfalen zurück zur Normalität. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands werden weitere Coronavirus-Maßnahmen gelockert.
  • 20. Mai: NRW-Unternehmerpräsident Kirchhoff betont die Bedeutung des deutsch-französischen Wiederaufbauplans für Europa auch für die NRW-Wirtschaft. Der Corona-Hilfsfonds in Höhe von 500 Milliarden Euro könne helfen, Lieferketten in Europa aufrecht zu erhalten.
  • 22. Mai: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) wollen mit einem Zehn-Punkte-Plan die Konjunktur antreiben. Er soll zwar mit Europa abgestimmt sein, aber NRW besonders im Blick haben.
  • 26. Mai: Die Bundesregierung bereitet ein Ende der weltweiten Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für 31 europäische Staaten vor

Juni 2020

  • 2. Juni: Bundeskanzlerin Angela Merkel berät mit den Spitzen der Koalition über ein Milliardenpaket zur Ankurbelung der Konjunktur in der Coronavirus-Krise. Damit will die Bundesregierung die deutsche Wirtschaft aus der Rezession holen und möglichst viele Arbeitsplätze retten. Diskutiert werden mögliche Autokaufprämien, Einmalzahlungen an Familien von 300 Euro pro Kind und die Frage, wie verschuldete Kommunen entlastet werden sollen. 
  • 4. Juni: Der Unternehmerverband veröffentlicht die Presseinformationen "Wichtiger Wegweiser aus der Krise ist gesetzt" und "Von schrumpfender MINT-Lücke nicht täuschen lassen"
  • 8. Juni: Die Kindergärten öffnen mit eingeschränktem Regelbetrieb.
    Der Unternehmerverband veröffentlicht die Pressemitteilung "Mobile Arbeit nicht mit 100 Jahre altem Gesetz lösbar"
  • 15. Juni: Weitere Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen treten in Kraft. Diese betreffen Grundschulen, den Handel, Veranstaltungen, Versammlungen und private Feste. Erleichterungen gelten auch für den Kontaktsport.Die grundsätzlichen Regelungen zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum und die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen mit Publikums- und Kundenverkehr bleiben bestehen. Die positive Entwicklung des Infektionsgeschehens in Nordrhein-Westfalen macht die weiteren Anpassungen der Coronaschutzmaßnahmen möglich. So ist die Zahl der Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen seit den ersten Öffnungen am 20. April um mehr als 75 Prozent zurückgegangen. 
  • 24. Juni: Die Bundesregierung hat ein 500 Millionen Euro schweres Hilfsprogramm für kleine und mittelgroße Ausbildungsbetriebe auf den Weg gebracht, um durch die Corona-Pandemie bedrohte Ausbildungsplätze zu sichern.

Die Chronik wird laufend aktualisiert.

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