Verkehrsminister kommt zum Unternehmertag

Unternehmerverband zieht gemeinsam mit CDU-Politiker Hendrik Wüst und Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte Bilanz des Wahljahres

Passender zu den aktuellen Entwicklungen hätte das Thema des kommenden Unternehmertages des heimischen Unternehmerverbandes kaum lauten können. „Was nun, Deutschland?“, fragt die regionale Wirtschaft am Ende eines Wahljahres, dessen Folgen immer noch nicht genau absehbar sind. Prominente Gäste im HAUS DER UNTERNEHMER, die Antworten auf diese Frage geben sollen, sind der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) sowie der renommierte Duisburger Politikwissenschaftler Professor Karl-Rudolf Korte.

Nach dem Scheitern der Gespräche über die Bildung einer sogenannten Jamaika-Koalition, stellt sich die Frage „Was nun?“ umso drängender. Die heimische Wirtschaft ist besorgt über die bisher vergebliche Suche nach neuen Mehrheiten. „Die größte Volkswirtschaft Europas braucht politische Stabilität. Die Unternehmer benötigen Planungssicherheit für ihre Investitionen“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes, Wolfgang Schmitz. Der Verband appelliert deswegen an die Parteien, sich über ihre Verantwortung im Klaren zu sein. Angesichts guter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und daraus resultierender Gestaltungsmöglichkeiten für die Politik, müsse es möglich sein, dass sich demokratische Parteien auf ein Regierungsprogramm für die nächsten vier Jahre verständigen. „Es besteht zwar kein Grund zur Panik, aber klar ist doch auch, dass eine monatelange Zitterpartie schlecht für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist“, sagt Schmitz.

Der CDU-Politiker Hendrik Wüst wird deswegen vor der Unternehmerschaft nicht nur über die Folgen der NRW-Landtagswahl und die neue Verkehrspolitik im größten Bundesland sprechen. Auch seine Einschätzung der aktuellen Berliner Entwicklungen ist gefragt. Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte ist einem Millionen-Publikum durch seine Analysen im Fernsehen bekannt. Aktuell betont Korte, der an der Universität Duisburg-Essen lehrt, die wichtige Rolle des Bundespräsidenten für die Bildung einer neuen Regierung.

Eröffnet wird der Unternehmertag mit einer Grundsatzrede des Vorstandsvorsitzenden des Verbandes Wim Abbing. Im Rahmen der Veranstaltung werden zudem die Gewinner des Fotowettbewerbs „Industrie schafft Zukunft“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Verband hatte dazu aufgerufen, ihm Fotos zu senden, die in besonderer Weise die Zukunftsfähigkeit der hiesigen Industrie zu unterstreichen. Über 60 Motive sind daraufhin eingereicht worden.

Zur Veranstaltung am 27. November sind neben führenden Vertretern aus Politik und Gesellschaft die Mitgliedsunternehmen des Unternehmerverbandes eingeladen.

Hendrik Wüst, Minister für Verkehr das Landes Nordrhein-Westfalen (Foto: MVI)

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