Unternehmerverband: Werkverträge sind unverzichtbarer Teil der Arbeitswelt

Werkverträge ermöglichen Aufgabenteilung und Spezialisierung

„Werkverträge sind unverzichtbar, um industrielle Produktion und Dienstleistungen in Deutschland zu ermöglichen“, darauf weist der hiesige Unternehmerverband angesichts der aktuellen Diskussion im Wahlkampf über das Thema hin. „Werkverträge prägen seit langem die Wirtschaftsbeziehungen“, so der Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes, Wolfgang Schmitz. Der Abschluss von Werkverträgen unterliege strengen gesetzlichen Bestimmungen. Einen Anstieg von Werkverträgen bei seinen Mitgliedsfirmen kann der Unternehmerverband nicht beobachten. „Werkverträge sind aus der Arbeitswelt nicht wegzudenken. Doch wir beraten unsere Mitgliedsfirmen dahingehend nicht häufiger als früher. Bei rund 50 unserer rund 700 Mitgliedsunternehmen sind Werkverträge ein Thema“, so Schmitz.

Der internationale Wettbewerb mache arbeitsteiliges und spezialisiertes Zusammenarbeiten notwendig. Dies erfordere Werkverträge. Unternehmen vergeben hierzu Aufträge an Firmen, die bestimmte Dienstleistungen besser und effizienter erbringen können. „Arbeitnehmer, die über Werkverträge eingesetzt werden, sind keine Arbeitnehmer zweiter Klasse“, betont Wolfgang Schmitz. Sie seien, wie jeder andere Arbeitnehmer auch, vom Arbeitsrecht geschützt.

Scheinwerkverträge verboten – Kontrollen konsequent durchführen

Der Einsatz so genannter “Scheinwerkverträge“ sei selbstverständlich abzulehnen. „Unternehmen, die Scheinwerkverträge abschließen, bewegen sich außerhalb der Rechtsordnung und müssen damit rechnen, dass die betroffenen Arbeitnehmer einen Anspruch auf die gleiche Bezahlung haben wie ein Stammarbeitnehmer“, unterstreicht Schmitz. Neue gesetzliche Regelungen seien daher nicht notwendig. Vielmehr müssten die bestehenden Kontrollmöglichkeiten konsequent umgesetzt werden.

 

Die Unternehmerverbandsgruppe mit ihren sechs Einzelverbänden und ihren rund 700 Mitgliedsunternehmen gehört zu den größten Arbeitgeberverbänden Nordrhein-Westfalens. Mit Sitz in Duisburg reicht ihr angestammtes Verbreitungsgebiet vom westlichen Ruhrgebiet (Duisburg, Mülheim, Oberhausen) über den Kreis Wesel bis an die niederländische Grenze (Kreis Kleve) und ins Münsterland (Kreis Borken).

Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes (Foto: Unternehmerverband)

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