Unternehmerverband fördert Fachkräfte der Zukunft

Nikolaj Golischewski und Niklas Häuser erhielten Stipendien

Der Unternehmerverband fördert Studierende der hiesigen Hochschulen mit Stipendien, z. B. an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve und der Hochschule Ruhr West (HRW) in Mülheim. Nikolaj Golischewski und Niklas Häuser sind zwei von ihnen. Sie studieren Elektrotechnik bzw. Maschinenbau an der HRW. „Die hiesige Wirtschaft, insbesondere die Metall- und Elektrounternehmen, brauchen technisch-versierten Nachwuchs, um bei Forschung und Entwicklung an der Spitze zu bleiben. Deshalb suchen wir auch über Stipendien die Nähe zu Studierenden, die unsere Fachkräfte von morgen sind“, erklärt Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes Metall Ruhr-Niederrhein, die Bemühungen der Wirtschaft. Ausgesucht wurden die beiden Studierenden unter anderem anhand Ihrer Studien-leistungen – Nikolaj Golischewski hat einen Notendurchschnitt von 1,7, Niklas Häuser von 1,4.

„Die finanzielle Unterstützung ist eine große Hilfe. Das macht uns ein Stück weit unabhängiger“, freuen sich die beiden Studenten über die Unterstützung durch den Verband. Das Geld, das ihnen durch den Unternehmerverband zur Verfügung gestellt wird, fließt bei den beiden Mittzwanzigern vor allem in den Lebensunterhalt. „Durch den finanziellen Bonus habe ich den Kopf frei, um mich voll auf mein Studium zu konzentrieren. Hauptsächlich gebe ich das Geld für Sprit und Lebensmittel aus. Zusammen mit dem Geld, das ich als Tutor verdiene, komme ich ganz gut zurecht“, so Golischewski.

Während er davon träumt, später einmal im Bereich Robotik – Ziel der Robotik ist es, durch Programmierung ein gesteuertes Zusammenarbeiten der Roboter-Elektronik und Roboter-Mechanik herzustellen – arbeiten zu können, hofft Häuser auf die Anstellung bei einem großen Konzern. „Beispielsweise bei Siemens würde ich gerne arbeiten, um dort mein Fachwissen einbringen zu können.“ Wolfgang Schmitz macht den beiden Mut: „Absolventen der MINT-Fächer haben sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. In diesen Bereichen klafft schon heute eine große Fachkräfte-Lücke.“ Der Unternehmerverband steht in regelmäßigem Kontakt zu den beiden Stipendiaten und lässt sich über den Verlauf ihres Studiums informieren.

Der Metallverband Ruhr-Niederrhein vertritt ca. 100 Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Duisburg, Mülheim, Oberhausen, am Niederrhein und im westlichen Münsterland. Die Mitglieder profitieren vom arbeitsrechtlichen und tarifpolitischen Know-how des Unternehmerverbandes, der seinen Mitgliedern u. a. mit Juristen und Verbandsingenieuren zur Seite steht. Weitere Informationen unter www.unternehmerverband-metall-ruhr-niederrhein.org.

Bei der Stipendienverleihung: (v.l.) HRW-Präsident Prof. Dr. Eberhard Menzel, Stipendiat Nikolaj Golischewski und Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes Metall Ruhr-Niederrhein (Foto: Förderverein der HRW / PR-Fotografie Andreas Köhring, Fotografin: Pia Kamps)

Ansprechpartner

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Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

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Regionalgeschäftsführung Kreise Borken / Kleve und Pressesprecherin

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