Unternehmerverband fördert Fachkräfte der Zukunft

Die HRW-Studenten Vladimir Lauchner und Jessica Kohl erhielten Stipendien

Er sei ein mittelmäßiger Realschüler gewesen, erinnert sich Vladimir Lauchner. Erst seine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker habe ihn „erwachsen werden lassen“. Heute studiert der zielstrebige 24-Jährige im fünften Semester Sicherheitstechnik an der Hochschule Ruhr West (HRW) – mit einem Notendurchschnitt von 1,7. Vladimir Lauchner ist einer von sieben Stipendiaten, die der Unternehmerverband an den hiesigen Hochschulen fördert.

„Sie haben alles richtig gemacht“, zeigt sich Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes, vom Lebenslauf des gebürtig aus Kasachstan stammenden Studenten beeindruckt. „Die hiesige Wirtschaft, insbesondere die Metall- und Elektrounternehmen, brauchen technisch-versierten Nachwuchs, um bei Forschung und Entwicklung an der Spitze zu bleiben. Vladimir Lauchner gehört zu den Fachkräften von morgen, die wir so dringend benötigen.“ Kerstin Einert-Pieper, Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft, lobt den Stipendiaten ebenfalls für den von ihm eingeschlagenen Weg: „Eine solide Ausbildung mit anschließendem Studium ist eine sehr gute Grundlage für den Einstieg in den Arbeitsmarkt.“

Der in Bochum lebende Student knüpfte bereits wichtige Kontakte zur Wirtschaft – er arbeitet neben dem Studium bei der cesitec GmbH in Gelsenkirchen, einem Dienstleister für den Maschinen- und Anlagenbau im Bereich Maschinen- und Arbeitssicherheit. Hier ist Vladimir Lauchner als studentische Hilfskraft im Bereich der CE- Koordination und Risikobewertungen für Maschinen und Anlagen tätig. Der 24-Jährige würde nach dem Masterabschluss auch gerne als Spezialist für Maschinensicherheit arbeiten. „Der Bereich künstliche Intelligenz interessiert mich sehr – vor allem in Bezug auf autonomes Fahren.“ Hier möchte er den Entwicklungsprozess gerne aktiv mitgestalten und hat gute Chancen dazu. „An die Hochschule Ruhr West werden seitens der Unternehmen häufig Anfragen nach Absolventen meines Studiengangs herangetragen.“ Auch Wolfgang Schmitz bescheinigt ihm gute Zukunftsaussichten: „Absolventen der MINT-Fächer haben sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Mit unseren Stipendien tun wir natürlich auch etwas für die Unternehmen, deren Interessen wir vertreten. Der unmittelbare Austausch mit Schulen und Hochschulen wird helfen, den Fachkräftebedarf der Zukunft zu bewältigen.“

Ihren Beitrag zur Weiterentwicklung der Medizintechnik möchte Jessica Kohl leisten. Die 21-Jährige studiert im siebten Semester Elektrotechnik an der Hochschule Ruhr West und ist ebenfalls Stipendiatin des Unternehmerverbandes. Sie befindet sich zurzeit in ihrem Praxissemester, das sie beim Erwin L. Hahn Institut in Essen absolviert. „Ich würde später sehr gerne in einer Forschungs- oder Entwicklungsabteilung für medizinische Geräte und deren Software arbeiten. Mich interessiert vor allem das Gebiet der MRT Bildgebung“, so die Mülheimerin.

Ihr Praxissemester am Erwin L. Hahn Institut ermöglichte ihr in erster Linie der Unternehmerverband, da es unentgeltlich ist. „Ohne das Stipendium wäre das so nicht möglich gewesen“, erläutert Kohl. Auch Vladimir Lauchner ist dankbar: Durch das Stipendium konnte er einige Anschaffungen tätigen – darunter ein professionelles Zeichenbrett und ein Whiteboard: „Darauf notiere ich mir Formeln. Wenn ich immer wieder daran vorbeilaufe, fällt mir die Lösung ein.“

Stipendiat Vladimir Lauchner traf sich im HAUS DER WIRTSCHAFT mit Kerstin Einert-Pieper, Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft, und Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. (Foto: Unternehmerverband)

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