Unternehmer werben in Oberhausen für Ausbildungsberufe in der Metall- und Elektroindustrie

Hightech-Bus macht Station an der Heinrich Böll Gesamtschule

Für die Ausbildungschancen in der Metall- und Elektroindustrie wirbt der heimische Unternehmerverband aktuell wieder an den Schulen der Region. Er nutzt hierfür sein sog. InfoMobil. Das InfoMobil ist ein Hightech-Bus, der Schülerinnen und Schüler die Berufe der Branche anschaulich und vor allem anfassbar vorstellt. Hierfür sind in dem 18 Meter langen Gelenkbus viele berufstypische Maschinen und Anlagen aufgebaut. Sie zeigen, wie die Arbeit von z. B. CNC-Drehern und CNC-Fräsern heutzutage konkret aussieht und auf welche Fertigkeiten es besonders ankommt. Praxiserfahrene Ingenieure führen die Schüler durch die verschiedenen Stationen des InfoMobils.

Das InfoMobil hat nun einen Stop an der Heinrich Böll Gesamtschule in Oberhausen gemacht. An Bord des Busses waren auch zwei Auszubildende der MAN Diesel & Turbo SE. Die beiden angehenden Industriemechaniker Florian Wagner und Dennis Wagner standen den Schülern für ihre Fragen rund um den Job Rede und Antwort. Die Neunt- und Zehntklässler machten von dem Gesprächsangebot „auf Augenhöhe“ reichlich Gebrauch. Und die beiden Azubis plauderten gerne ein bisschen aus dem Nähkästchen, denn die Schüler wollten einiges wissen. Wieviel verdient man denn da so? Wann fängt das morgens an? Wie sind die Kollegen? Und: Braucht man viel Mathe in Eurem Job? Das waren nur einige der Fragen.

Elisabeth Schulte von der Geschäftsführung des Unternehmerverbandes nutzte die Gelegenheit,  die Ausbildungschancen der Metall- und Elektroindustrie zu betonen: „Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind hier gut, ebenso wie die Verdienstmöglichkeiten.“ Schulte wies daraufhin, dass sich die Informationsangebote insbesondere auch an junge Mädchen richten. Diese ergreifen nämlich noch viel zu selten ihre Ausbildungschancen in der Metallbranche. Bei den technischen Berufen sind nur 7 Prozent der Ausbildungsanfänger junge Frauen. Dabei handelt es sich bei den allermeisten Berufen längst nicht mehr um klassische Männerberufe. Im Gegenteil: Vor allem Präzision und Fingerspitzengefühl sind in modernen Technikberufen gefragt. Vielen Frauen komme das sogar entgegen, so Schulte.

Elisabeth Schulte betonte ferner, dass der Unternehmerverband den Wert einer Ausbildung auch generell „dick“ unterstreiche: „Junge Leute sollten nicht nur auf die Chancen eines Studiums setzen, sondern auch die Möglichkeiten einer Ausbildung in den Blick nehmen. Facharbeiter sind das Rückgrat der Industrie.“ Dabei ist die Vielfalt der Ausbildungsberufe genauso bemerkenswert wie die zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten im Beruf. Längst ist nicht jedem Schulabgänger bekannt, dass es sogar über 350 Berufe gibt, die durch eine Ausbildung erlernt werden können. Die meisten Jugendlichen entscheiden sich immer noch für wenige Ausbildungsklassiker. „Es ist für jeden Jugendlichen ratsam, auch einmal über den Tellerrand zu schauen. Das erhöht die Chancen“, empfiehlt Schulte.

Die Unternehmerverbandsgruppe mit ihren sechs Einzelverbänden und ihren rund 700 Mitgliedsunternehmen gehört zu den größten Arbeitgeberverbänden Nordrhein-Westfalens. Mit Sitz in Duisburg reicht ihr angestammtes Verbreitungsgebiet vom westlichen Ruhrgebiet (Duisburg, Mülheim, Oberhausen) über den Kreis Wesel bis an die niederländische Grenze (Kreis Kleve) und ins Münsterland (Kreis Borken).

Im Infomobil: Schüler der Heinrich Böll Gesamtschule mit den beiden Azubis von MAN Diesel und Turbo SE und Ingenieur Claudio Schmickler im Hintergrund (Foto: Unternehmerverband)

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