Premiere: Neuer InfoTruck kam nach Emmerich

Unternehmerverband macht auf Ausbildungschancen aufmerksam

Wie kann ein Aufzug gesteuert werden? Wozu dienen Wechselschalter? Und wie muss eine computergesteuerte CNC-Fräse programmiert werden? Das und mehr erfuhren die Schüler des 8. Jahrgangs der Hanse-Realschule beim heutigen Besuch des neuen InfoTrucks der Metall- und Elektroindustrie auf dem Werksgelände der PROBAT-Werke. Diese Emmericher Premiere machte der Unternehmerverband möglich, der die neue Generation der rollenden Info-Zentren auch auf hiesigen Schulhöfen und Firmengeländen einsetzt.

Auf zwei Etagen mit knapp 100 Quadratmetern Präsentationsfläche können Schüler die Berufe der Branche kennenlernen – in Bild, Text und Ton. Dabei kommen modernste Medien und zum Beispiel eine 3D-Animation zum Einsatz. Am allerwichtigsten ist den Organisatoren aber, dass die Berufe durch „Anfassen und Selbermachen“ konkret erlebbar werden. Die einzelnen Lern- und Erlebnisstationen sind zu diesem Zweck wie typische Arbeitsplätze in der Metall- und Elektroindustrie konzipiert. „Wir bieten hier den Schülern nicht nur Theorie, sondern vor allem Praxis“, erklärt Elisabeth Schulte, die beim Unternehmerverband unter anderem für den Bereich Schule/Wirtschaft zuständig ist.

Weil es um einen möglichst praxisnahen Einblick geht, hatten die Schüler auch die Möglichkeit, sich mit den Auszubildenden der PROBAT-Werke – auf dessen Gelände der Truck Station machte – auszutauschen. Ausbildungsleiter Jörg Gabriel und sein Team hatten Antworten auf alle Fragen rund um die Arbeit im Betrieb parat. Bei einer Betriebserkundung des Unternehmens konnten die Schüler zusätzliche Eindrücke gewinnen. Die PROBAT-Werke von Gimborn Maschinenfabrik baut seit mehr als 140 Jahren Röstmaschinen und -anlagen und ist damit am Markt führend. „Wir bilden bei PROBAT unter anderem zum Industriemechaniker, IT-Systemelektroniker, Elektroniker für Betriebstechnik und technischen Produktdesigner aus. Dafür suchen wir Jugendliche, die eine gute Auffassungsgabe, Teamfähigkeit und technisches Verständnis mitbringen“, so Gabriel.

„Es ist wichtiger denn je, dass wir mit dem Truck auf Tour gehen. Die Wirtschaft sucht Fachkräfte, gerade in den technischen Disziplinen. Gleichzeitig sinkt in den Augen viele junger Leute der Wert einer Ausbildung – zu Unrecht!“, unterstreicht Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. Dass mittlerweile über die Hälfte eines Jahrgangs direkt an die Hochschulen wechselt, alarmiert den Unternehmerverband. „Eine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie bietet tolle Perspektiven und gutes Geld“, erklärt Schmitz. Zudem könne eine Ausbildung eine hervorragende Grundlage für ein Studium sein.

Deswegen findet man im InfoTruck auch Antworten auf die Frage, wie und wo man freie Lehrstellen findet. „Die Betriebe der Region geben an, dass sie rund 20 Prozent der freien Ausbildungsplätze nicht besetzen können“, so Schmitz. Es lohne sich deswegen für junge Leute, den Blick über den Teller- und Stadtrand auf die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten zu richten. Gerade Mädchen, die in technischen Berufen immer noch viel zu selten anzutreffen seien, sollten ihre Chancen konsequenter nutzen.

 

InfoTruck in Bocholt:

Mädchen für technische Berufe begeistern
Unternehmerverband macht auf Ausbildungschancen aufmerksam / InfoTruck in Bocholt als Berufsfelderkundung anerkannt

Wie kann ein Aufzug gesteuert werden? Wozu dienen Wechselschalter? Und wie muss eine computergesteuerte CNC-Fräse programmiert werden? Das und mehr erfuhren 30 Schüler des 8. und 9. Jahrgangs der Israhel-van-Meckenem- und der Melanchthon-Schule beim heutigen Besuch des neuen InfoTrucks der Metall- und Elektroindustrie auf dem Werksgelände der Bocholter Grunewald GmbH. Den Truck-Besuch machte in dieser Stadt der Unternehmerverband möglich, der die neue Generation der rollenden Info-Zentren auch auf hiesigen Schulhöfen und Firmengeländen einsetzt.

Auf zwei Etagen mit knapp 100 Quadratmetern Präsentationsfläche konnten Schüler die Berufe der Branche kennenlernen – in Bild, Text und Ton. Dabei kommen modernste Medien und zum Beispiel eine 3D-Animation zum Einsatz. Am allerwichtigsten ist den Organisatoren aber, dass die Berufe durch „Anfassen und Selbermachen“ konkret erlebbar werden. Die einzelnen Lern- und Erlebnisstationen sind zu diesem Zweck wie typische Arbeitsplätze in der Metall- und Elektroindustrie konzipiert. „Wir bieten hier den Schülern nicht nur Theorie, sondern vor allem Praxis“, erklärt Elisabeth Schulte, die beim Unternehmerverband unter anderem für den Bereich Schule/Wirtschaft zuständig ist.

Weil es um einen möglichst praxisnahen Einblick geht, hatten die Schüler auch die Möglichkeit, sich bei einem Rundgang durch die Produktion „auf Augenhöhe“ mit den Auszubildenden auszutauschen. Der Werkzeugbauer mit eigener Gießerei bildet derzeit 22 junge Leute zu Industrie-, Zerspanungs- und Gießereimechanikern bzw. zu technischen Modellbauern aus. „Uns ist es wichtig, bei den Schülern die Neugier an technischen Berufen zu wecken. Gerade Mädchen haben oftmals falsche Vorstellungen, und auch in den Elternhäusern ist diese Branche noch nicht populär genug“, so Wolfgang Overbeck, Ausbildungsleiter bei der Grunewald GmbH. Unter den 22 Azubis sind auch vier junge Frauen: „In diesen ‚angeblichen‘ Männerberufen sind die Mädchen immer mit großem Ehrgeiz bei der Sache. Schön ist, dass so auch die Jungen angespornt werden“, hat Overbeck festgestellt. Unter den Schülern gab es schon konkrete Interessenten für eine Ausbildungsstelle oder einen Praktikumsplatz; an alle appellierte der Ausbildungsleiter: „Macht Euch in der Bewerbung und bei Gesprächen interessant, erzählt von Euch. Nicht Eure Eltern bewerben sich, sondern Ihr!“

Im InfoTruck fanden die Schüler auch Auskünfte über freie Lehrstellen in hiesigen Betrieben, die leider nicht immer besetzt werden können. Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmernehmerverbandes, nennt als einen Grund dafür, dass der Wert einer Dualen Ausbildung in den Augen vieler junger Leute sinkt. „Zu Unrecht!“, unterstreicht Schmitz. Dass mittlerweile über die Hälfte eines Jahrgangs direkt an die Hochschulen wechselt, alarmiert den Unternehmerverband. „Eine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie bietet tolle Perspektiven und gutes Geld“, erklärt Schmitz. Zudem könne eine Ausbildung eine hervorragende Grundlage für ein Studium sein.

Werner Beestert, Lehrer an der Melanchthonschule, freute sich über den besonderen Einblick in die Berufswelt: „Der InfoTruck bietet den Schülern eine tolle Möglichkeit, sich über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und ihre Fähigkeiten in der Praxis zu erproben“. Er begrüßte die Entscheidung des Kreises Borken sehr, dass der Besuch des InfoTrucks in Kombination mit einer Betriebserkundung künftig in Bocholt als so genannte „Berufsfelderkundung“ anerkannt wird. Diese absolvieren Schüler in ganz NRW neuerdings in der achten Klasse, um sich frühzeitig mit dem Übergang in den Beruf bzw. in die Ausbildung zu beschäftigen. „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“ heißt das landesweite und neue Übergangssystem Schule-Beruf. Elisabeth Schulte vom Unternehmerverband hatte sich gemeinsam mit der Arbeitsagentur Coesfeld beim Kreis Borken für die Anerkennung stark gemacht: „Wir setzen seit 27 Jahren solche Berufsinformationsbusse an Schulen ein; häufig Hand in Hand mit unseren Mitgliedsunternehmen, die sich sehr engagieren. Ich bin froh, dass es nun gelungen ist, diese etablierte und erfolgreiche Aktion in KAoA einzubinden.“

Der Unternehmerverband vertritt in Bocholt und Umgebung rund 50 Unternehmen; Ansprechpartner in der Bocholter Regionalgeschäftsstelle ist der Verbandsingenieur Jürgen Paschold, Tel. 02871 23698-11.

 

InfoTruck in Wesel:

Neugierige Schüler im InfoTruck der M+E-Industrie
Erlebnisreiche „Berufsfelderkundung“ in Wesel bei der Clyde Bergemann GmbH / InfoTruck des Unternehmerverbandes im Verbandsgebiet unterwegs

Welche Einstellungsvoraussetzungen gibt es für Zerspanungsmechaniker? Was verdient ein  Mechatroniker in der Ausbildung? Wie kann man sich in der Firma hocharbeiten? Ihre Fragen rund um den Einstieg in das Berufsleben konnten die Achtklässler der Konrad-Duden-Realschule und der Städtischen Realschule Mitte jetzt auf Augenhöhe stellen: Sie kamen bei ihrer Berufsfelderkundung mit Auszubildenden der Clyde Bergemann GmbH – einem weltweit führenden Anbieter von on-load Kesselreinigungssystemen und innerhalb der Clyde Bergemann Power Group das Kompetenzzentrum für das Geschäftsfeld „Boiler Efficiency“– ins Gespräch.

Organisiert hatte das Treffen der Unternehmerverband, der Schüler für eine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie begeistern möchte. Dazu diente auch der InfoTruck, den die Schüler auf dem Firmengelände der Clyde Bergemann GmbH in Gruppen erkundeten. Auf zwei Etagen mit knapp 100 Quadratmetern Präsentationsfläche konnten sie die Berufe der Branche kennenlernen – in Bild, Text und Ton. „In technischen Berufen gibt es Nachwuchssorgen, weil die Chancen zu wenig bekannt sind, aber auch, weil noch Vorurteile herrschen, in der Industrie käme es hauptsächlich auf Muskelkraft an“, weiß Elisabeth Schulte, die beim Unternehmerverband unter anderem für den Bereich Schule/Wirtschaft verantwortlich ist.

In ganz NRW absolvieren Schüler neuerdings in der achten Klasse so genannte „Berufsfelderkundungen“, um sich frühzeitig mit dem Übergang in den Beruf bzw. in die Ausbildung zu beschäftigen. „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“ heißt das landesweite und neue Übergangssystem Schule-Beruf, auf das der Unternehmerverband sein Angebot exakt zugeschnitten hat. Deswegen findet man im InfoTruck auch Antworten auf die Frage, wie und wo man freie Lehrstellen findet. „Die Betriebe der Region geben an, dass sie rund 20 Prozent der freien Ausbildungsplätze nicht besetzen können“, so Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. Es lohne sich deswegen für junge Leute, den Blick über den Teller- und Stadtrand auf die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten zu richten. Gerade Mädchen, die in technischen Berufen immer noch viel zu selten anzutreffen seien, sollten ihre Chancen konsequenter nutzen.

Weitere Infos unter www.meberufe.info. Ansprechpartnerin ist Elisabeth Schulte, Telefon: 0203 99367-125, E-Mail: schulte(at)unternehmerverband(dot)org

 

InfoTruck in Oberhausen:

Neugierige Schüler im InfoTruck der M+E-Industrie
Erlebnisreiche „Berufsfelderkundung“ auf dem Schulhof der Theodor-Heuss-Realschule / InfoTruck des Unternehmerverbandes im Verbandsgebiet unterwegs

Welche Einstellungsvoraussetzungen gibt es für Zerspanungsmechaniker? Was verdient man in der Ausbildung zum Industriemechaniker? Wie kann man sich in der Firma hocharbeiten? Ihre Fragen rund um den Einstieg in das Berufsleben konnten die Achtklässler der Theodor-Heuss-Realschule jetzt auf Augenhöhe stellen: Sie kamen bei ihrer Berufsfelderkundung im InfoTruck auch mit einem Auszubildenden von MAN Diesel & Turbo SE sowie mit Ausbilder Andreas Bödigheimer ins Gespräch.

Organisiert hatte das Treffen der Unternehmerverband, der Schüler für eine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie begeistern möchte. Dazu diente der InfoTruck, den die Schüler auf ihrem Schulhof erkundeten. Auf zwei Etagen mit knapp 100 Quadratmetern Präsentationsfläche konnten sie die Berufe der Branche kennenlernen – in Bild, Text und Ton. „In technischen Berufen gibt es Nachwuchssorgen, weil die Chancen zu wenig bekannt sind, aber auch, weil noch Vorurteile herrschen, in der Industrie käme es hauptsächlich auf Muskelkraft an“, weiß Elisabeth Schulte, die beim Unternehmerverband unter anderem für den Bereich Schule/Wirtschaft verantwortlich ist.

In ganz NRW absolvieren Schüler neuerdings in der achten Klasse so genannte „Berufsfelderkundungen“, um sich frühzeitig mit dem Übergang in den Beruf bzw. in die Ausbildung zu beschäftigen. „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“ heißt das landesweite und neue Übergangssystem Schule-Beruf, auf das der Unternehmerverband sein Angebot exakt zugeschnitten hat. Deswegen findet man im InfoTruck auch Antworten auf die Frage, wie und wo man freie Lehrstellen findet. „Die Betriebe der Region geben an, dass sie rund 20 Prozent der freien Ausbildungsplätze nicht besetzen können“, so Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. Es lohne sich deswegen für junge Leute, den Blick über den Teller- und Stadtrand auf die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten zu richten. Gerade Mädchen, die in technischen Berufen immer noch viel zu selten anzutreffen seien, sollten ihre Chancen konsequenter nutzen.

Weitere Infos unter www.meberufe.info. Ansprechpartnerin ist Elisabeth Schulte, Telefon: 0203 99367-125, E-Mail: schulte(at)unternehmerverband(dot)org

 

Klaus Bräu erläutert im InfoTruck des Unternehmerverbandes den Schüler der Hanse-Realschule die Ausbildungsberufe der Metall- und Elektroindustrie. (Foto: Unternehmerverband)

Ansprechpartner

Christian Kleff

Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

Telefon: 0203 99367-225

E-Mail:kleff(at)unternehmerverband(dot)org

Jennifer Middelkamp

Pressesprecherin

Telefon: 0203 99367-223

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Geraldine Klan

Referentin

Telefon: 0203 99367-224

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Sonja Kochem

Mitarbeiterin Marketing und Kommunikation

Telefon: 0203 99367-205

E-Mail:kochem(at)unternehmerverband(dot)org