Premiere: Neuer InfoTruck kam nach Bocholt

Unternehmerverband macht auf Ausbildungschancen aufmerksam / Technische Berufe bei den Unternehmen gefragt wie nie

Wie kann ein Aufzug gesteuert werden? Wozu dienen Wechselschalter? Und wie muss eine computergesteuerte CNC-Fräse programmiert werden? Das und mehr erfuhren die Schüler der 9. Klasse der Israhel-van-Meckenem-Realschule und der 8. Klasse der Melanchthonschule beim heutigen Besuch des neuen InfoTrucks der Metall- und Elektroindustrie. Diese Bocholter Premiere machte der heimische Unternehmerverband möglich, der die neue Generation der rollenden Info-Zentren erstmals in der Region einsetzt.

Auf zwei Etagen mit knapp 100 Quadratmetern Präsentationsfläche können Schüler die Berufe der Branche kennenlernen – in Bild, Text und Ton. Dabei kommen modernste Medien und zum Beispiel eine 3D-Animation zum Einsatz. Am allerwichtigsten ist den Organisatoren aber, dass die Berufe durch „Anfassen und Selbermachen“ konkret erlebbar werden. Die einzelnen Lern- und Erlebnisstationen sind zu diesem Zweck wie typische Arbeitsplätze in der Metall- und Elektroindustrie konzipiert. „Wir bieten hier den Schülern nicht nur Theorie, sondern vor allem Praxis“, erklärt Jürgen Paschold von der Regionalgeschäftsführung des Unternehmerverbandes.

Weil es um einen möglichst praxisnahen Einblick geht, hatten die Schüler auch die Möglichkeit, sich mit den Ausbildern der Grunewald GmbH & Co. KG – vor deren Toren der Truck Station machte – auszutauschen. Ausbildungsleiter Wolfgang Overbeck und sein Team hatten Antworten auf alle Fragen rund um die Arbeit im Betrieb parat. Bei einer Betriebserkundung des Unternehmens, das sich am Standort Bocholt auf Werkzeugbau für die Automobil- und Luftfahrtindustrie und die Herstellung von Gussteilen spezialisiert hat, konnten die Schüler zusätzliche Eindrücke gewinnen.

„Es ist wichtiger denn je, dass wir mit dem Truck auf Tour gehen. Die Wirtschaft sucht Fachkräfte, gerade in den technischen Disziplinen. Gleichzeitig sinkt in den Augen vieler junger Leute der Wert einer Ausbildung – zu Unrecht!“, erläutert Elisabeth Schulte, die beim Unternehmerverband unter anderem die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft koordiniert. „Deshalb ist für die Schülerinnen und Schüler die Kombination aus Besuch des Trucks mit Rundgang durch die Produktion von Grunewald ideal. Eine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie bietet tolle Perspektiven und gutes Geld“, so Schulte. Gerade Mädchen, die in technischen Berufen immer noch viel zu selten anzutreffen seien, sollten ihre Chancen konsequenter nutzen.

Schüler der 8. Klasse lassen sich eine CNC-Fräse erklären, im Hintergrund (v. l. n. r.): Elisabeth Schulte und Jürgen Paschold vom Unternehmerverband, Geschäftsführer Ulrich Grunewald und Ausbildungsleiter Wolfgang Overbeck von der Firma Grunewald (Foto: Unternehmerverband)

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