Naturwissenschaftliche Berufe rund um die Forschung

Arbeitskreis Schule/Wirtschaft erkundet Max-Planck-Institut

Wie begehrt und qualifiziert die Ausbildungsplätze am Max-Planck-Institut (MPI) für Bioanorganische Chemie sind, erfuhren die Mitglieder des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft Mülheim jetzt bei der Erkundung, die der Unternehmerverband für die Pädagogen der Mülheimer weiterführenden Schulen organisiert hatte.

25 Auszubildende, das sind 17 Prozent der Mitarbeiter, streben derzeit ihren Abschluss vor allem als Chemie- oder Physiklaborant/in, aber auch als Elektroinstallateur/in, Industrieelektroniker/in, Industriemechaniker/in oder Bürokaufmann/-frau an. Sie wissen: Keiner wird später von dem Institut, das Grundlagenforschung hinsichtlich natürlicher Energiegewinnung betreibt, übernommen – aber sie haben glänzende Aussichten auf Übernahme in Betrieben oder beim Studium, das die Hälfte nach der Ausbildung aufnimmt.

Dr. Werner Klotzbücher, Öffentlichkeitsbeauftragter des MPI, betonte, dass vor allem Zuverlässigkeit, Sorgfalt bei der Arbeit, Pünktlichkeit, Flexibilität, Kommunikationsbereitschaft und englische Sprachkenntnisse wichtige Voraussetzungen für eine Zusage bei der Bewerbung seien. Auf die schriftliche Bewerbung, die bis Mitte Oktober für das Ausbildungsjahr des folgenden Sommers eintreffen muss, folgt nach einer ersten Auswahl ein Gruppengespräch. Dr. Klotzbücher: „Mit der ersten, schriftlichen Runde geben wir fast allen eine Chance – außer es sind offensichtliche Fehlbewerbungen wie z. B. Reisekaufmann/-frau, oder es stehen zu viele unentschuldigte Fehlstunden auf dem Zeugnis. Häufig scheitern die Jugendlichen hier am logischen Denken oder daran, dass sie nicht einmal den Dreisatz beherrschen.“

Elisabeth Schulte, die als Mitglied der Geschäftsführung des Unternehmerverbandes den Arbeitskreis organisiert, erläutert: „Wir geben den Pädagogen hier ganz konkrete Einblicke in die Unternehmen, damit sie diese ihren Schülern im Unterricht weitergeben und die Jugendlichen sich gut gerüstet bewerben können. Es geht nichts über das direkte Gespräch mit Firmenvertretern und Rundgänge durch Werkstätten oder Labors: Nur so erfassen Lehrer und Schüler, warum gewisse Anforderungen an den Nachwuchs gestellt werden müssen.“

Dr. Werner Klotzbücher, Max-Planck-Institut für Bioanorganische Chemie, erläutert den Pädagogen des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft des Unternehmerverbandes magnetische Messverfahren in der Grundlagenforschung. (Foto: Unternehmerverband)

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