Ingenieurmesse an der Universität Duisburg-Essen

Studierende und Arbeitgeber direkt vernetzt

Die Auftragsbücher voll bis 2021, die Digitalisierung schreitet voran – bei den PROBAT-Werken in Emmerich, die Weltmarktführer im Maschinen- und Anlagenbau für die Kaffee- und Nahrungsmittelindustrie sind, werden Fachkräfte dringend gesucht. Um diese auf direktem Weg anzusprechen, nahm das Unternehmen – wie 22 weitere Betriebe aus der Rhein-Ruhr-Region – in dieser Woche an der Messe „Karriereperspektiven für Ingenieur_innen“ auf dem Duisburger Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) teil.

Über 10.000 Studierende sind aktuell an der UDE in der Fakultät für Ingenieurwissenschaften eingeschrieben. „Das ist ein riesiges Potenzial für die hiesige Wirtschaft“, so Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. Dieser hatte zum fünften Mal gemeinsam mit dem Career Service der Uni und dem Förderverein Ingenieurwissenschaften sowie den Arbeitgeberorganisationen in Essen und Ratingen die Karrieremesse organisiert, um Arbeitgeber und Ingenieur-Absolventen zusammenzubringen.

23 Unternehmen aus der Rhein-Ruhr-Region – vom mittelständischen Produktionsbetrieb bis hin zum technologischen Großkonzern – knüpften so Kontakte zu potenziellen Fachkräften. Bei den PROBAT-Werken zeigte man sich sehr zufrieden. „Die Resonanz ist gut, die Maschinenbau-Studierenden kommen praktisch direkt aus dem Hörsaal zu uns“, lobt Entwicklungsingenieur Sebastian Tück das Konzept. Am Stand könne man ihnen einen Einblick in die Arbeit beim Kaffee-Spezialisten bieten. „Bachelorarbeiten, Praktika, ein Einstieg im Engineering – der Berufsstart ist bei uns in allen Geschäftsbereichen möglich“, so Christa Pauls, Personalreferentin bei PROBAT.

Auch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg suchen gut ausgebildete Beschäftigte und bieten deshalb Praktika, Werkstudierenden- und Trainee-Stellen sowie Direkteinstiege an. Unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ sucht das Unternehmen vor allem Bauingenieure. „Als öffentliches Unternehmen haben wir eine große Verantwortung für unsere Stadt. Für Duisburg warten und verbessern wir u.a. rund 1.500 Kilometer Kanalnetz, bereiten wir 16 Millionen Kubikmeter Wasser auf und halten wir 1.300 Kilometer Straße instand. Dafür brauchen wir viele Hände und die Messe bietet uns dafür eine gute Plattform“, berichtet Personalentwicklerin Catharina Schäfer.

„Das Messeformat ist eine von vielen Dienstleistungen, die die Universität für die regionalen Unternehmen entwickelt hat“, so Dr. Iris Schopphoven-Lammering vom Career Service der Uni. Auch im Rahmen der Messe wurde im Gespräch mit Unternehmensvertretern u.a. den Duisburger Wirtschaftsbetrieben ein neues Format für Bauingenieure auf dem Campus Essen angedacht.

„Viele Absolventen haben schon lange vor ihrem Abschluss passende Jobangebote. Deshalb ist es so wichtig, dass die Firmen schon möglichst früh auf sich aufmerksam machen“, so Messeorganisatorin Leoni Wortberg, Referentin des Dekans. Wolfgang Schmitz bestätigt, dass die Fachkräftesicherung die Unternehmen stärker denn je beschäftigt: „Was wir von unserem Mitgliedsunternehmen PROBAT-Werke hier gehört haben, bestätigen uns viele Mitglieder: Die Auftragsbücher sind voll – deshalb suchen die Betriebe der Region Facharbeiter ebenso wie akademischen Nachwuchs. Veranstaltungen wie diese sind deshalb so wertvoll.“

Weitere Informationen: www.karriereperspektiven-due.de

Suchten das Gespräch mit Studierenden (von links): Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes, Catharina Schäfer (Personalentwicklerin, Arbeitsgruppe Arbeitgebermarketing/Personalentwicklung), Marco Cichosz (Auszubildender Personaldienstleistungskaufmann) und Hans Hamestuk (Arbeitsgruppenleiter Planung Straße) von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg. (Foto: UDE)

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