Im InfoTruck Chancen entdecken

Berufsfelderkundungen für Achtklässler bei den PROBAT-Werken / Neues Konzept weckt Freude an Technik

Achtklässler der Hanse-Realschule und des Willibrord-Gymnasiums besuchten heute den InfoTruck der Metall- und Elektroindustrie, der zurzeit vor der Ausbildungslehrwerkstatt der PROBAT-Werke von Gimborn Maschinenfabrik GmbH steht. Die Schüler hatten die Gelegenheit, sich ausführlich und vor Ort über die Berufe in der Metall- und Elektroindustrie zu informieren. Gleichzeitig wird ihnen der Besuch im InfoTruck als Berufsfelderkundung anerkannt.

Schüler ab Jahrgang 8 systematisch auf das Leben nach der Schule vorbereiten – seit 2012 wird in allen Schulen Nordrhein-Westfalens das neue Übergangssystem Schule – Beruf „Kein Abschluss ohne Anschluss“, kurz: „KAoA“, aufgebaut, im Kreis Kleve seit 2016. Das bedeutet, dass alle Schüler systematisch bei ihrer Berufswahl bis zum Schulabgang unterstützt werden. Dies beginnt in Jahrgang 8 mit einer Potenzialanalyse, der drei Tage Berufsfelderkundung in drei verschiedenen Feldern folgen.

Der Besuch des InfoTrucks der Metall- und Elektroindustrie ist für die Achtklässler eine solche Berufsfelderkundung. „Wir freuen uns, den Schülern mit dem Truck ein qualitativ hochwertiges Angebot machen zu können“, so Wim Abbing, Vorstandsvorsitzender der Unternehmerverbandsgruppe und Geschäftsführer der PROBAT-Werke. „Wir wollen auf die Chancen der Ausbildung in technischen Berufen aufmerksam machen“, erklärt Abbing. Es sei wichtig, gerade auch bei Mädchen Vorurteile gegenüber diesen Berufen abzubauen. Der Truck steht aktuell bei den PROBAT-Werken. So hatten die Schüler die Möglichkeit, sich im InfoTruck über Ausbildungsmöglichkeiten in der Metall- und Elektroindustrie generell und über Möglichkeiten der Ausbildung bei PROBAT im Speziellen zu informieren. Um einen guten Einblick auf Augenhöhe zu geben, standen auch Auszubildende des Unternehmens als Gesprächspartner zur Verfügung.

Jörg Gabriel, Ausbildungsleiter bei den PROBAT-Werken, bringt die Hoffnung zum Ausdruck, den einen oder anderen Schüler und auch Schülerinnen im Rahmen des Praktikums in Klasse 9 wiederzusehen: „Wir suchen Jugendliche, die eine gute Auffassungsgabe, Teamfähigkeit und Freude an Technik mitbringen“, so Gabriel.

Auf zwei Etagen mit knapp 100 Quadratmetern Präsentationsfläche können Schüler im InfoTruck die Berufe der Branche kennenlernen – in Bild, Text und Ton. Dabei kommt modernste Technik von der CNC-Maschine bis zur 3D-Animation zum Einsatz. „Wir bieten hier den Schülern nicht nur Theorie, sondern vor allem Praxis“, erklärt Elisabeth Schulte, die beim Unternehmerverband unter anderem für den Bereich Schule/Wirtschaft zuständig ist. Um zu ermöglichen, dass aus reinen Info-Besuchen im Truck Berufsfelderkundungen werden, hat der Unternehmerverband das Konzept geändert: Ging früher das InfoMobil als Vorläufer des Trucks im Herbst auf Tour, ist es jetzt das Frühjahr, da in diesen Zeitraum die Berufsfelderkundungen fallen. Die Inhalte hat das Busteam auf das Alter der Achtklässler und die Zielsetzung von KAoA abgestimmt. Auch findet der Einsatz des Trucks jetzt hauptsächlich an Firmen und weniger auf Schulhöfen statt.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Verbandsbereich des Unternehmerverbandes zwischen Duisburg und Bocholt sind es pro Jahrgang und Stadt 1.500 bis 4.500 Schüler, in ganz NRW rund 175.000 Schüler, denen jeweils drei Tage Berufsfelderkundungen angeboten werden müssen. Dazu leistet der Unternehmerverband mit dem Einsatz des InfoTrucks und den Mitgliedsunternehmen seinen Beitrag.

Im InfoTruck: Schüler und Auszubildende der PROBAT-Werke tauschen sich über Zukunftschancen aus. (Foto: Unternehmerverband)

Ansprechpartner

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Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

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Regionalgeschäftsführung Kreise Borken / Kleve und Pressesprecherin

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Mitarbeiterin Marketing und Kommunikation

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