Bürokratiemonster „Anti-Stress-Verordnung“

Arbeitswissenschaftler referiert beim Business Break am 28. August

Als Bürokratiemonster lässt sich die „Anti-Stress-Verordnung“ bezeichnen, die Gewerkschaften und Politik fordern. Ihrer Ansicht nach ist eine solche erforderlich, weil die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen durch Burn-out und Depression rapide angestiegen ist und weil Arbeitsunfähigkeiten über mehrere Wochen und sogar Monate keine Seltenheiten mehr sind. Vor zu viel Bürokratie warnt Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa), der beim nächsten Business Break in Bocholt am Mittwoch, 28. August 2013, im Hotel Residenz referieren wird. Er sagt nicht nur, dass ein eindeutig anhaltender Trend des Anstiegs psychischer Störungen in der Gesellschaft nicht vorliege, sondern dass auch das Arbeitsschutzgesetz ausreichende Regelungen beinhalte, um arbeitsbedingte psychische Belastungen in den Betrieben festzustellen und entgegenzuwirken. Außerdem haben die Unternehmen schon längst erkannt, dass es für sie unter den demografischen Rahmenbedingungen entscheidend ist, die vorhandenen Mitarbeiter weiterzuentwickeln und deren Leistungsfähigkeit und Gesundheit zu sichern und zu steigern. Stowassers Impulsvortrag beim Business Break beginnt um ca. 8:15 Uhr; im Anschluss steht er für Diskussion und individuelle Fragen zur Verfügung.

Der Business Break in Bocholt, den der Unternehmerverband gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH & Co. KG ausrichtet, dient als Plattform zum Informationsaustausch, zur Kontaktpflege und zur Intensivierung von Geschäftsbeziehungen. Anmeldungen per E-Mail an pavokovic(at)unternehmerverband(dot)org; weitere Informationen bei Jürgen Paschold, Tel. 02871 23698-11.

Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft. referiert beim nächsten Business Break in Bocholt.

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