„Bürger und Wirtschaft sind gefordert, das Hospiz zu unterstützen“

Die Mülheimer Unternehmerschaft kam zu einem Business-Lunch in die kurz vor der Eröffnung stehende Einrichtung

Zu einem Business-Lunch, veranstaltet von Unternehmerverband Mülheimer Wirtschaft und Mülheim & Business, kam jetzt die Unternehmerschaft der Stadt in das neue Hospiz in der Friedrichstraße. Rund 50 Unternehmer folgten der Einladung des Hospizes in ihr Haus. Begrüßt wurden sie dort von den beiden Geschäftsführern Ulrich Schreyer und Nils B. Krog sowie von der Leiterin der Einrichtung Judith Kohlstruck.

Die letzten Arbeiten in der komplett renovierten alten Unternehmensvilla laufen auf Hochtouren, schon in acht Wochen will man den Betrieb aufnehmen. Auf zehn Bewohner ist das Hospiz ausgerichtet. Sie alle verbindet eine Lebenserwartung von nicht mehr als sechs Monaten. Auf ihrem letzten Lebensweg sollen sie nach Kräften unterstützt werden. „Wir wollen ihnen so viele Wünsche wie möglich erfüllen, ihnen zuhören, sie begleiten. Unsere beiden Küchenfeen sollen ihnen auch kulinarische Vorlieben erfüllen“, erläutert die Leiterin der Einrichtung Judith Kohlstruck. Das Hospiz versteht sich dabei als offene Einrichtung, die viele Begegnungen und Gespräche bietet. „Auch Lachen ist hier ausdrücklich erwünscht“, beschreibt Kohlstruck den Charakter des Hauses.

Der Geschäftsführer des Hospizes Ulrich Schreyer betont, dass es sich um ein wirkliches „Mülheimer Hospiz“ handelt. „Es liegt mitten in der Stadt und ist für die Bürger Mülheims da. Nicht nur den Sterbenden, auch den Angehörigen, die oftmals mit der Situation überfordert sind, helfen wir mit dem Hospiz. Und der Bedarf für eine solche Einrichtung ist groß“, erklärt Schreyer. Sein Geschäftsführerkollege Nils B. Krog stellt fest, dass das deutsche Gesundheitssystem zwar in vielen Bereichen führend sei, in der Sterbebegleitung sei man das aber gewiss noch nicht. Hier gebe es viel Nachholbedarf. Krog macht deutlich, dass das Hospiz auf Spenden von Mülheimer Bürgern angewiesen ist. Er wünscht sich, dass die anwesenden Mülheimer Unternehmer auch Werbeträger für das Hospiz werden. „Wenn Sie andere Mülheimer von unserer Arbeit hier überzeugen können, ist uns schon sehr geholfen“, so Krog.

Der Vorsitzende des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft, Hanns-Peter Windfeder, dankte den Initiatoren des Hospizes für Ihre Hartnäckigkeit und Ausdauer, die sich nunmehr auszahle. „Toll, dass Sie immer drangeblieben sind, denn Mülheim braucht ein solches Hospiz“, so Windfeder. Die Bürger Mülheims und auch die Wirtschaft seien gefordert, das Hospiz zu unterstützen; sowohl durch Spenden als auch durch ehrenamtliches Engagement. „Wir brauchen diese Einrichtung und es lohnt sich für jeden, sich einmal selbst ein Bild von dieser wertvollen Arbeit zu machen“, so Windfeder. 

Empfingen die Mülheimer Unternehmerschaft: (v. l. n. r.) Geschäftsführer Nils B. Krog, Geschäftsführer Ulrich Schreyer und Hospiz-Leiterin Judith Kohlstruck (Foto: Unternehmerverband)

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